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Bankenrekapitalisierung: Gemeinsame Nutzung des EFSF diskutiert

Die Euro-Länder diskutieren angeblich über einen neuen Vorschlag zur Bankenrekapitalisierung. Dabei gehe es um eine gemeinsame Nutzung des EFSF, so ein EU-Diplomat.

Die Euro-Länder diskutieren angeblich über eine gemeinsame Nutzung des Euro-Rettungsfonds EFSF zur Bankenrekapitalisierung. Quelle: dpa
Die Euro-Länder diskutieren angeblich über eine gemeinsame Nutzung des Euro-Rettungsfonds EFSF zur Bankenrekapitalisierung. Quelle: dpa

BrüsselDie Euro-Länder haben nach Informationen eines EU-Diplomaten über eine gemeinsame Nutzung des Euro-Rettungsfonds EFSF zur Bankenrekapitalisierung diskutiert. „Eine Idee ist, dass alle Mitgliedstaaten der Euro-Zone zusammen zum EFSF gehen“, sagte ein EU-Diplomat am Freitag in Brüssel. Dies wäre unabhängig davon, ob ein Land das Geld zur Stützung seiner Banken braucht oder nicht.

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Die Staaten sollten die Milliarden des EFSF dann dazu nutzen, Fonds zur Rekapitalisierung oder für Garantien an Banken zu schaffen oder zu verstärken. „Das Geld würde noch immer national genutzt, aber es gäbe keinerlei Stigmatisierung spezifischer Länder“, ergänzte er. Zudem könne eine große Summe zur Bankenrettung genannt werden, um die Finanzmärkte zu beeindrucken.

Wie der EU-Diplomat weiter sagte, wird die Idee von Frankreich unterstützt. Doch Deutschland sei dagegen. Die Kommission werde in der kommenden Woche einen Vorschlag zu koordiniertem Vorgehen machen. Die Euro-Länder stünden unter Druck, beim Treffen der G-20-Finanzminister am 14. Oktober ihren internationalen Partnern eine Strategie zum Umgang mit der kritischen Lage der Banken zu präsentieren. Eine Entscheidung darüber soll aber erst beim Euro-Gipfel am 18. Oktober fallen.

 

  • 07.10.2011, 15:41 Uhrlowabras

    +++ Beitrag von der Redaktion entfernt +++

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  • 05.12.2012, 10:23 UhrPolitikverdrossen

    Die Sanierung eines notleidenden Unternehmens (und somit auch notleidender Banken) kann man auf zwei Arten machen: auf die intelligente Art und auf die dumme Art.

    Bei der intelligenten Art tragen die bisherigen Kapitalgeber (EK und min. nachrangiges FK) den Schaden und dem frischen EK des "Retters" steht ein Gegenwert (Kapitalanteile und entsprechende Gewinnchancen) gegenüber.

    Bei der dummen (von Brüssel bisher praktizierten) Art bleiben die bisherigen Kapitalgeber verschont und die "Retter" finanzieren die Alt-Verluste. Der "Retter" hat den Schaden, die Alteigentümer den Nutzen und die Gewinnchacen.

    Entscheidend für den Steuerzahler ist also nicht die Frage, OB man die Banken rekapitalisiert, sondern WIE.

  • 07.12.2012, 17:13 UhrUlrich62

    Einfach die Schulden umwandeln in Eigenkapital, machen doch
    viele. Ist doch Marktwirtschaft! Dann trifft es auch die Richtigen.

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