Bankenrettung

IWF diskutiert über Risikoabgabe für Institute

Der Internationale Währungsfonds denkt über eine Risikoabgabe zur Bankenrettung nach. Mit dieser Lastenverteilung sollen die Institute für die Rettung ihrer Wettbewerber zur Kasse gebeten werden. Konkrete Vorschläge werden bis April erwartet.
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Dominique Strauss-Kahn will Rettungskosten umlegen. Quelle: Reuters

Dominique Strauss-Kahn will Rettungskosten umlegen.

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HB ST ANDREWS. Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird sich nach den Worten seines Chefs Dominique Strauss-Kahn mit dem Vorschlag einer Bankenbeteiligung an den Kosten künftiger Rettungsmaßnahmen bei Finanzkrisen befassen. Eine Steuer auf Transaktionen, die sogenannte Tobin-Steuer, ziehe der IWF allerdings nicht in Betracht, sagte Strauss-Kahn am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Grundsätzlich gebe es in dieser Frage aber Einigkeit zwischen dem IWF und dem britischen Ministerpräsidenten Gordon Brown.

Brown hatte beim Treffen der G20-Finanzminister und -Notenbankchefs im schottischen St. Andrews vorgeschlagen, die Banken bei der Lastenverteilung der Krise zur Kasse zu bitten. Nach den Worten Strauss-Kahns hält der IWF eine Steuer auf Transaktionen für nicht machbar. Die Organisation prüfe aber eine Art Risikoabgabe bei bestimmten Geschäften. Der IWF werde bis zum April 2010 den Finanzministern der G20 konkrete Vorschläge dazu vorlegen.

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