Barentssee
Russland testet erneut Interkontinental-Rakete

Die russische Marine hat erneut eine Interkontinental-Rakete getestet. Der Flugkörper sei am Dienstag in der Barentssee von einem U-Boot abgefeuert worden, sein Sprengkopf Minuten später im vorgesehenen Zielgebiet auf der Halbinsel Kamtschatka eingeschlagen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

HB MOSKAU. Abgeschossen wurde den Angaben zufolge eine Rakete vom Typ RSM-54, die auch unter dem Namen „Sinewa“ bekannt ist. Die Rakete wird in der Schlussphase ihres Fluges zu einem Marschflugkörper und kann damit nicht von gegnerischen Abwehrsystemen erfasst werden.

Bereits in der vergangenen Woche hatte Russland eine „Sinewa“ getestet. Damit könne sein Land auf absehbare Zeit alle Raketenabwehrsysteme umgehen, hatte ein russischer General daraufhin gesagt.

Russland macht Front gegen Pläne der USA in Polen und Tschechien Teile eines Raketenabwehrsystems zu stationieren. Die USA wollen damit Angriffe aus sogenannten Schurkenstaaten abwehren, Russland sieht darin eine Bedrohung seiner Sicherheit.

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