Basra
Erneut heftige Kämpfe in irakischer Ölmetropole

Die Kämpfe zwischen der irakischen Armee und der Miliz des radikalen Schiiten-Predigers Muktada al-Sadr weiten sich aus. Am Donnerstag wurden Gefechte aus Basra im Süden, aus Bagdads Schiiten-Vorstadt Sadr-City und aus der zentralirakischen Stadt Kerbela gemeldet. Es gab Tote und Verletzte.

BAGDAD/BASRA. Ein Anhänger der Sadr-Bewegung erklärte, in Sadr-City hätten bewaffnete Iraker US-Soldaten angegriffen, nachdem diese die Zufahrtswege zu dem Viertel abgeriegelt hätten.

In Hilla, 100 Kilometer südlich von Bagdad, griff die US-Armee nach Angaben eines Polizeisprechers am Mittwochabend mit Hubschraubern die Milizionäre der sogenannten Mahdi-Armee an, während diese gegen die Regierungstruppen kämpften. Nach offiziell unbestätigten Berichten wurden 60 Menschen getötet und 32 weitere verletzt. Die Toten waren den Angaben zufolge fast alle Milizionäre der Mahdi-Armee.

Aus Sicherheitskreisen hieß es, alle ausländischen Mitarbeiter der in Basra arbeitenden Öl-Firmen hätten ihre Arbeitsplätze verlassen, nachdem zwei nepalesische Wachleute von Extremisten getötet worden seien. Bei einem Sprengstoffanschlag auf den Polizeichef von Basra seien drei seiner Leibwächter ums Leben gekommen. General Abdul Dschalil Chalaf selbst sei unversehrt geblieben.

Die US-Armee meldete, in Bagdad hätten Aufständische am Mittwoch zwei amerikanische Soldaten getötet. Bei der Explosion einer ferngezündeten Autobombe in der Ölstadt Kirkuk im Nordirak wurde nach Polizeiangaben ein Offizier des kurdischen Geheimdienstes getötet. Sechs Angehörige seiner Patrouille wurden verletzt.

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