Baubeginn
Nabucco-Pipeline startet in Ankara

Der Bau der geplanten Nabucco-Pipeline nimmt Formen an. Die Pipeline soll die Gasversorgung Europas sichern helfen. Offenbar haben sich die Türkei und die Europäische Union haben sich darauf geeinigt, in der Nähe von Ankara mit dem Bau zu beginnen.

HB ANKARA. Die EU werde Kreisen zufolge durch finanzielle Unterstützung dazu beitragen, dass aus dem nahe der türkischen Hauptstadt gelegenen Ort Ahiboz ein Umschlagplatz für Energie werde, sagte ein Vertreter des türkischen Energieministeriums der Nachrichtenagentur Reuters. Auf welche Höhe sich die Hilfe belaufe, sagte er nicht. Die Nabucco-Pipeline soll ab 2013 Gas aus dem Kaspischen Raum nach Europa bringen und die Länder unabhängiger von russischen Gaslieferungen machen. Der Baubeginn ist für 2010 angesetzt.

An dem Projekt sind die deutsche RWE, die österreichische OMV AG, die ungarische MOL, die türkische Botas, die bulgarische Bulgargaz und die rumänische Transgaz beteiligt. Die Gasleitung soll 3 300 Kilometer lang werden, die Baukosten belaufen sich auf 4,6 Milliarden Euro.

Turkmenistans Präsident Kurbanguli Berdimuchamedow wird Regierungskreisen zufolge kommende Woche mit der türkischen Regierung über das Projekt sprechen. Die Nabucco-Pipeline sei auf der Agenda bei Berdimuchamedows Besuch in der Türkei, sagte ein Vertreter der turkmenischen Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. Die westlichen Länder wollen Turkmenistan für das Projekt gewinnen. Derzeit exportiert Zentralasiens größter Gasproduzent den Großteil seines Gases über Russland.

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