BBC-Bericht
Mindestens 37 Tote bei Anschlag in Pakistan

Bei dem Anschlag auf das Büro eines unabhängigen Kandidaten für die Parlamentswahl in Pakistan sind am Samstag mindestens 37 Menschen getötet worden.

HB ISLMAMABAD. Dies berichtete der britische Sender BBC unter Berufung auf das pakistanische Innenministerium. Rund 90 Menschen wurden verletzt, als der Selbstmordattentäter ein mit Sprengstoff beladenes Auto in das Büro in Parachinar im Stammesgebiet an der Grenze zu Afghanistan steuerte. Der Kandidat Riaz Hussain Shah, der als Unabhängiger die Pakistanische Volkspartei PPP der im Dezember ermordeten Oppositionsführerin Benazir Bhutto unterstützt, wurde nicht verletzt. In Pakistan wird am Montag ein neues Parlament gewählt.

Am Morgen war in dem Grenzgebiet zu Afghanistan bereits ein Anschlag auf ein Wahllokal verübt worden. Nach Angaben der Behörden wurden acht Wahlkabinen von mutmaßlichen Pro-Taliban-Rebellen mit Zeitzünderbomben in die Luft gesprengt. Verletzt wurde niemand. In Hyderabad im Südosten Pakistans nahmen Sicherheitskräfte eine Gruppe fest, die Anschläge am Wahltag geplant haben soll. Bei den Männern seien Waffen, Sprengsätze und Bombenwesten gefunden worden, berichtete die Polizei.

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