Bedingungen für Zahlungsaufschub
Juncker schenkt Griechenland mehr Zeit

Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hat seine Prioritäten angesichts der Schuldenkrise in Griechenland klar aufgestellt. Deshalb hält er auch einen Zahlungsaufschub für möglich - unter bestimmten Bedingungen.
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Den HaagGriechenland könnte seine Schulden nach den Worten von Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker später zurückzahlen, wenn das hoch verschuldete Land seine Reform- und Haushaltsziele erreicht. Sollten alle diese Bedingungen zutreffen, könne ein Zahlungsaufschub nicht ausgeschlossen werden, sagte Juncker am Dienstag in Den Haag.

Die Euro-Zone kommt nach Einschätzung von Beobachtern kaum noch um neue Milliardenhilfen für Griechenland herum. Die Ratingagentur Moody's warnte, bei der Alternative Staatspleite verkämen auch die Anleihen anderer Schuldensünder zu Ramsch.

Die Regierung in Athen malte dramatische Konsequenzen an die Wand, falls der IWF und die Euro-Partner die Milliardenhilfen aus Unzufriedenheit mit dem Fortgang der Reformen stoppen sollten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bedingungen für Zahlungsaufschub: Juncker schenkt Griechenland mehr Zeit"

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  • Liebes Handelsblatt, es ist ja sehr schön, dass man sich als Bürger mit der Kommentarfunktion zumindest hier Gehör verschaffen kann (insbesondere zum Thema Euro wird das Volk ja in seinem eigentlichen Sprachorgan dem Bundestag, fast komplett ignoriert und stört nur bei der Rettungszockerei.) Es wäre nun sehr schön wenn Ihr Euro Kommentafunktion in den Griff bekämet. Hier auf dieser Seite werden mal 0, mal 10, mal 17 oder auch 19 Kommentar eangezeigt und wenn man diese dann Aufrufen will, sind sie oft weg. Schaut doch vieleicht mal die Caching- und/oder Lastverteilungsmechanismen Euerer Internetserver an. Irgendwo ist da der Wurm drin...

  • Nur noch mal zur Errinnerung: Ist Juncker nicht der Experte (übrigens zusammen mit der SPD), der uns die Euro-Bonds unterjubeln wollte? Was wäre wohl passiert, wenn wir diessen Finanzgiftmüll jetzt hätten? Na klar, dass es beim GR-Sanierungsprogramm vorne und hinten nicht passt, wäre gar nicht publik geworden. Man hätte einfach ein paar Euro-Bondes mehr am Markt gekauft und die zuständigen hätten das toleriert, da man ja "die Märkte nicht verunsichern darf".

  • Juncker ist ein Lügner (hat er ja selbst zugegegeben)! Leider kein besonders intelligenter (hat er bisher nicht zugegeben). Er glaubt wohl, der deutsche Steuerzahler wäre noch dümmmer. Dabei ist völlig klar was er uns hier verkauft: Die Gläubiger sollen freigekauft werden und der deutsche Dummmichel bekommt den Schuldenschnitt oder Reprofiling oder wie der derzeit angesagteste Euphemismus gerade heisst. ER schenkt den Griechen also nicht Zeit, sondern ER verschenkt deutsches Geld. Diese ganzen Finanzalchimisten gehören in den Bau! Erstens für ihr jahrelanges Versagen, als sich die Gewitter und Ungleichgewichte bei Banken und Staaten aufbauten und jetzt für ihre betrügerischen Insolvenzverschleppungen. <br/><br/>Sollten Finanztransfers sinnvoll sein, was ziemlich fraglich ist, da ein Faß ohne Boden damit schlecht zu stoopfen ist, aber sollten sie aus welchem Grund auch immer sinnvoll sein, muss es einen Finanzsystem-/Euro-Lasten-Tilgungsfond geben, der mit einer eurolandweiten Vermögenssteuer gefüttert wird. Die konsumierende Mittel- und Unterschicht in Deutschland wird diesen Größenwahnsinn jedenfalls nicht bezahlen auch wenn die Bundestagsabnickluschen, die uns eigentlich vertreten und das verhindern sollen, das nocht nicht begreifen.

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