2000 Finnen bekommen ab Januar ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 560 Euro im Monat. Die Regierung will mit dem Experiment herausfinden, ob das staatliche Taschengeld mehr Menschen in Jobs bringen kann.

Kommentare

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  • Ich finde es sehr gut, dass man in Finnland endlich den Mut aufgebracht hat, dieses Experiment zu wagen.

    Denn: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Vor allem keine Erkenntnisse.

    Vorschlag: In zwei Jahren sprechen (schreiben) wir uns nochmal.

  • @Peter Petersen
    Wohlstand kommt nicht aus dem Nichts sondern muss hart erarbeitet werden. Und das geht nur mit einer Mehrwertschaffenden Leistungsgesellschaft. Außer man hat Rohstoffe wie Gold, Oel, Gas usw in der eigenen Erde, dann ist das kein Problem. Siehe Saudi-Arabien oder die Golf Staaten. Die können sich ein Grundeinkommen leisten. Aber auch nur für die nahestehende Verwandtschaft bzw. Clan-Mitglieder.

  • Gehen wir doch mal Mutig in die Zukunft.
    Rechnen wir mit Industrie 4.0
    Was könnten wir ändern?
    Wir müßen nicht Exportweltmeister mit Mrd Überschuß sein.
    Das nützt nur wenigen verursacht aber viele Problem.
    Wenn es den Armen gut geht brauchen die Reichen sich nicht zu fürchten,
    ein satter Bauch rebeliert nicht, und Überfälle und Rauben wozu?

    Nehmen wir eine Kaufkraft von Heute 1500€ pauschal aufs Konto
    Auch für Kinder.
    Für jeden € Brutto 50% Steuern.
    Die Menschen würden mit masse in Teilzeit gehen.
    Zeitarbeit/Leiharbeit gibt es nicht mehr, Arbeitskräfte mangel
    Eine verschwendung von Arbeitszeit, gibt es nicht mehr
    Ein Teil der Jobs geht in andere Länder, dafür fallen die faulen Kredite
    weg, die arbeitslosigkeit sinkt dort. Also weniger Wirtschaftsflüchtlinge.
    Die EU hat bereits zugestimmt, das die Staaten gegen Sozialtorismus vorgehen
    können, also auch kein Problem.
    Arbeitsämter brauchen wir nicht mehr
    Sozialämter nur für Notfälle also viel weniger
    Rentenversicherung auch nicht mehr, Privates Sparen.
    Die Arbeitszeit würde auf 25-30 std pro Woche fallen.
    Die anzahl der Bürojobs beim Staat würde sinken
    und die Leute würden Produktive arbeiten
    Arzte und Schwester würde entlasstet durch weniger Stunden, damit weniger Fehler
    bei behandlungen.
    Die Menschen hätten die Zeit für Bildung und Kultur.
    Das würde uns auch weiter Bringen.
    Wenn man das richtig Umsetzt ein Gewinn für alle
    Die Zukunft wird aus Mut gemacht und nicht am Festhalten des jetzigen







  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

  • So, so, die Finnen wagen ein Experiment, das die Existenz ihres Landes aufs Spiel setzt.. Gleich 2000 Arbeitslosen wollen sie ein bedingungsloses Grundeinkommen zahlen. Und dann noch in der sagenumwobenen Höhe von 560 EUR. Wenn das mal nicht schief geht.

    Und wir rückständigen Deutschen? Wir haben bei Hartz 4 einen Regelsatz von 404 EUR. Zusätzlich übernimmt die Bundesagentur für Arbeit auch noch die Miete. Rechnet man beides (Geldleistung + Miete) zusammen, bezahlen wir wahrscheinlich für jeden einzelnen Arbeislosen deutlich mehr als die Finnen in ihrem Experiment.

  • Das Grundeinkommen dürfte billiger sein als die hunderttausende von Spitzel
    die die Almosen-Empfänger kontrollieren.

  • Ich finde, man sollte das flächendeckend einführen. Wenn dann am Tag nach der BGE-Auszahlung alle Arbeitnehmer nicht mehr zur Arbeit erscheinen, deren Nettolohn unter dem BGE liegt, kann man es ja wieder einmotten.

  • "Dreamer, you nothing but a dreamer..." (Supertramp)

    Als Kind war ich ebenfalls von dem holländischen Gemälde "Schlaraffenland" begeistert, wo dem Dicken unterm Baum, gebratene Tauben in den Mund fliegen.

    Als jugendlicher Lehrling, mit monatlich 90 Mark Ausbildungsbeihilfe, hatte ich schnell begriffen, dass die Tauben auch jemand fangen, töten, rupfen und braten muss, der sich daher nicht dick und fett unter den Baum legen kann.

Mehr zu: Bedingungsloses Grundeinkommen - Finnland wird zum Labor für Utopisten

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