Beginn von Verhandlungen
Rice hofft auf kleinen Erfolg der Nahostkonferenz

Ein Beginn von Verhandlungen über die Schaffung eines palästinensischen Staates wäre nach den Worten von US-Außenministerin Condoleezza Rice ein Erfolg der Nahostkonferenz nächste Woche in den USA. „Es ist ein großer Schritt vorwärts, diese Verhandlungen zu beginnen“, sagte Rice einen Tag nach den offiziellen Einladungen zu dem Treffen am kommenden Dienstag.

HB WASHINGTON. Insgesamt 40 Staaten und Organisationen sind gebeten worden, an der Konferenz in Annapolis im US-Bundesstaat Maryland teilzunehmen, die US-Präsident George W. Bush initiierte. Seinen Bemühungen zur Lösung des Nahostkonflikts stehen jedoch große Hindernisse im Wege.

So sind die wichtigsten Verhandlungspartner, Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas und Israels Ministerpräsident Ehud Olmert, politisch geschwächt: Abbas kontrolliert nur noch Teile des Westjordanlandes, seit die radikal-islamische Hamas die Macht im Gazastreifen übernommen hat, Olmert sieht sich mit einer starken Opposition im Land und im eigenen Lager konfrontiert.

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