Bei Melilla
Spanische Polizei stoppt Ansturm von 30 Flüchtlingen

Eine Woche nach dem Abzug spanischer Soldaten von der Grenze bei Melilla haben etwa 30 Afrikaner versucht, von Marokko aus in die spanische Exklave zu gelangen.

HB MELILLA. Wie die spanische Polizei am Sonntag mitteilte, gelangte keiner der Flüchtlinge in die Stadt an der Nordküste Afrikas. 15 Afrikanern sei es gelungen, einen der zwei Grenzzäune zu überklettern. Sie seien aber von Polizeibeamten abgefangen und nach Marokko zurückgeschickt worden.

Die Polizei bezeichnete den Zwischenfall, der sich am Dienstag ereignete, aber erst jetzt bekannt wurde, als eine „isolierte Einzelaktion“. Die Lage an der Grenze von Melilla sei völlig ruhig.

Im Herbst hatten Tausende von Afrikanern versucht, über die Grenze in die zu Spanien gehörende Stadt zu stürmen und so auf das Gebiet der Europäischen Union zu gelangen. Spanien schickte zur Unterstützung der Grenzbeamten Soldaten an die Grenze. Mitte Dezember wurden die Militärs wieder abgezogen.

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