Deutschland schließt Rohstoffabkommen mit Chile

Bei Merkel-Besuch
Deutschland schließt Rohstoffabkommen mit Chile

Deutschland und Chile haben ein gemeinsames Rohstoffabkommen unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht eine engere Zusammenarbeit im Bergbau vor. Deutschland will sich damit die Versorgung mit wichtigen Metallen sichern.
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Santiago de ChileBeim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Chile haben die beiden Länder am Samstag in Santiago de Chile ein Rohstoffabkommen unterzeichnet. Der Vertrag soll auch Investitionen deutscher Firmen in dem lateinamerikanischen Land erleichtern.

Das Abkommen sowie eine begleitende politische Absichtserklärung des Bundeswirtschaftsministeriums knüpfen an Rohstoff-Partnerschaften an, die die Bundesregierung in den vergangenen zwei Jahren auf Betreiben der deutschen Wirtschaft etwa mit Kasachstan und der Mongolei geschlossen hat. Die Kooperation mit Chile ist zunächst aber sehr viel beschränkter.

Hintergrund ist die wachsende Sorge der deutschen Industrie, dass ihre Versorgungssicherheit etwa mit wichtigen Metallen gefährdet sein könnte, weil sich China weltweit Rohstoffvorräte zu sichern versucht. Chile ist der weltgrößte Kupferproduzent und besitzt auch wichtige Vorkommen etwa an Lithium und Silber.

Das Unternehmen K+S AG betreibt seit Jahren eine große Salzabbau-Anlage im Norden des Landes. Der Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner sagte am Samstag gegenüber Reuters, dass seine Firma nach dem Ausbau des betriebseigenen Hafens im Norden Chiles auf eine Kapazität von acht Millionen Tonnen Salz jährlich nun auch die Produktion von derzeit sechs Millionen Tonnen erhöhen will. Neben der Belieferung der süd- und nordamerikanischen Märkte will die K+S AG künftig von Chile aus auch Industriesalze nach Asien liefern.

Kommentare zu "Deutschland schließt Rohstoffabkommen mit Chile"

Alle Kommentare
  • Na da hat sich wohl Frau Merkel schon mal in ihrem späteren Exil nach einer Unterkunft umgesehen. Vielleicht schafft sie es noch dort hin zu ziehen und mit Margot auf den guten alten Erich anzustoßen, bevor Honeckers Witwe auch dahin geschieden ist. Wenn Merkel abgewählt wird, dann muss sie sich schnell aus dem Staub machen. Die schützende EU-Hand hält man nur über sie, solange sie die Rechte und das Vermögen Deutschlands an die EU abtritt. Sollte Merkel als Kanzlerin irgendwann mal abgewählt werden, dann werden wohl auch ihre Stasi-Akten plötzlich wie aus dem Nichts auftauchen. Dann kann sie natürlich nicht mehr in Deutschland leben. Ach diese Schmierentheater-Politik ist einfach zu spannend. Man weiß nie, was als Nächstes kommt. Aber man ahnt schon so Manches, weil man einfach schon zu viel gesehen, was man vorher nie für möglich gehalten hat.

  • Wenn es Deutschland als kleines Land schafft, mit Chile ein Rohstoffabkommen zu beschließen, wofür braucht es dann die EU? Man hörte doch immer, in der globalisierten Welt hat ein einzelnes kleines Land keine Chance? Naja, für die EU-Staaten, die nichts als Schulden produzieren kann das ja zutreffen. Wie das Beispiel zeigt, kann es Deutschland auch alleine. Man braucht keine Klötze am Bein.

  • Draghi überschattet Chile ! Die EZB kauft jetzt die ESM-Schrottpapiere an! Aber bitte investieren Sie deswegen in Europa!
    Just auf dem Weg nach Chile hat die EZB beschlossen die ESM-Papiere als Sicherheiten anzukaufen. Alle die in Davos abreisen mussten, haben das nicht mitbekommen. Die Kanzlerin wohl eingeschlossen: "Unsere Notenbank kauft alle Schrottpapiere, das ist ein sicherer Investitionsstandort!", hätte es sonst heißen müssen. Draghi hat am Freitag in Davos nichts gesagt, das zeigt wie gefährlich Draghi ist. Und den neuern Chef der Euro-Gruppe aus Holland hat er schon in der ersten Dienstwoche vom Deich gejagt. Juncker wollte diese Drecksarbeit wohl seinem arglosen Nachfolger überlassen. So geht Draghi/Juncker heute. Jetrzt sind alle geldpolitischen Dämme gebrochen, vgl. fortunanetz. Der monetäre Supergau ist eingetreten. Die direkte Finanzierung des ESM über die EZB. Und das stand nur am Freitag in der FAZ, sonst nirgends! Sagen wir so, die Südamerikaner würden in einem Europa investieren, wo die Notenbank eine Abteilung der Finanzministerien ist. Klingt eigentlich nach Südafrika!

  • "Man hörte doch immer, in der globalisierten Welt hat ein einzelnes kleines Land keine Chance?"

    Wie du siehst hat es das auch nicht.
    Abkommen mit Mongolei, Kasachstan, Chile, enge Verbindungen zu Russland, China und weiteren Ländern.
    Nimm Deutschland diese Verbindungen weg und es ist nichts...genau darum geht es doch.
    Globalisierung bedeutet Zusammenarbeit, Produktion in anderen Ländern, Abkommen, Verbindungen usw. und genau das tut Deutschland, es beschränkt sich nicht auf einen kleinen Raum (EU) oder nur auf das eigene Land, sondern agiert Weltweit.

    Deutschland IST globalisiert und nur deswegen überlebt es. Nenn mir ein Land welches wirklich alleine, ohne Handel mit anderen Ländern in dieser Welt überlebt.

  • Deutschland IST globalisiert und nur deswegen überlebt es.

    Oh!
    Dann ist Deutschland wohl erst mit der Globalisierung entstanden?
    Es gab nicht schon vorher ein exportfreudiges Deutschland, das sogar enorm von seinen Exporten profitierte?
    Und es gab auch kein Deutschland, das ohne "Globalisierung" einen vergleichsweise hohen Lebensstandart hatte, weit höher, als NACH der Globalisierung?
    Dann muss ich wohl in einem anderen Land gelebt haben, als Sie!

  • Jean-Claude Juncker: »2013 könnte ein Vorkriegsjahr werden wie das Jahr 1913« / Martin Armstrong: Reale Kriegsgefahr – 2014
    Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg und Vorsitzender der Euro-Gruppe, hat anlässlich des Neujahrsempfang der luxemburgischen Presse am Montag eine sehr merkwürdige Aussage gemacht. Er ermahnte die achtzig Journalisten die seiner Rede folgten, sie sollen sich mit dem Jahr 1913 beschäftigen, dem letzten echten Friedensjahr bis zum Ende des Kalten Krieges.
    Deutsche Übersetzung: “Der Premier – ein wenig Prophetisch- warnt, das Jahr 2013 könnte ein Vorkriegsjahr werden wie das Jahr 1913, wo alle Menschen an Frieden glaubten, bevor der Krieg kam.”
    Was soll diese Warnung bedeuten? Stehen wir seiner Meinung nach im Jahre 2013 vor einem Weltkrieg wie 1913? Kann es sein, als dienstältester Regierungschef in der Europäischen Union und als Chef des Gremiums welches das Funktionieren der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion sicherstellt, das Juncker Insiderwissen hat über was uns bevorsteht…”

  • Im Gegensatz zu unseren Politikern, welche dem "Pöbel von der Straße" lediglich Lügenmärchen von der Globalisierung mit all ihren "Nebenwirkungen" erzählen hat sich Herr Junker wenigsten noch einen Anflug von Realismus in seinem Oberstübchen erhalten. Es waren die deutschen Systemparteien, welche dieses zentralistische totalitäre Regime in Europa geschaffen haben, das sollte man nicht vergessen. Der Tag der Abrechnung naht!

  • "Oh!
    Dann ist Deutschland wohl erst mit der Globalisierung entstanden?
    Es gab nicht schon vorher ein exportfreudiges Deutschland, das sogar enorm von seinen Exporten profitierte?
    Und es gab auch kein Deutschland, das ohne "Globalisierung" einen vergleichsweise hohen Lebensstandart hatte, weit höher, als NACH der Globalisierung?
    Dann muss ich wohl in einem anderen Land gelebt haben, als Sie!"

    Da die Globalisierung bereits seit Ende des 19 Jahrhunderts stattfindet und Deutschland seitdem bereits...mal schaun....Kaiserreich, Republik, Diktatur, noch ne Republik durchgemacht hat....ja...Deutschland in seiner heutigen Form wurde von Globalisierung geprägt und existiert nur dank der Globalisierung so wie es jetzt ist.

    Natürlich gab es irgendwann vor hunderten von Jahren auch Länder ohne große globale Wirtschaft. Nur hatte man damals auch kein fließend Wasser, kein Strom, lebte in undichten Häusern und...was ich eigentlich damit sagen will:
    Lässt sich das einfach nicht vergleichen da es eine andere Zeit mit anderen Gegebenheiten war.


  • Schande über Deutschland und über alle anderen Länder, die aus den "ehemaligen" Kolonien nur deren Rohstoff importieren, dort keine Steuern zahlen, dort die Umwelt kontaminieren, niedrigste Gehälter zahlen und fehlende Sicherheitsmassnahmen ignorieren. Das ist nicht, was wir in Lateinamerika brauchen oder wollen!!! Aber das wurde ja mal wieder nur auf hohem Niveau abgesprochen. Die Völker werden mal wieder nicht gefragt! Es gab nämlich auch einen Gegengipfel mit mehr als 500 nationalen und internationalen Organisationen, wo alle sich einig sind, dass dies keine Lösung sein kann/darf. Schon mal von gehört/gelesen? Nein? Dachte ich mir...Grüsse vom anderen Ende der Welt

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