Bei Selbstmordanschlag nördlich von Bagdad sind sechs Menschen getötet worden
Vier US-Soldaten im Irak getötet

Im Irak sind vier US-Soldaten bei Kampfhandlungen getötet worden. Die Marine-Infanteristen sind am Dienstag bei Gefechten mit Aufständischen im Sunniten-Gebiet der Provinz Al-Anbar westlich der Hauptstadt Bagdad gefallen. Das teilte das US-Militär am Mittwoch mit.

HB BAGDAD. In der Region liegen die als Hochburg von Rebellen geltenden Städte Falludscha und Ramadi. Bei einem Selbstmordanschlag nördlich von Bagdad waren am Dienstag mindestens sechs Menschen getötet und weitere 35 verletzt worden. Der Attentäter hatte sich während einer Trauerfeier nahe der irakischen Stadt Bakuba in einem Auto in die Luft gesprengt. Rebellen und ausländische Moslem-Extremisten haben in den vergangenen Wochen immer wieder Anschläge verübt, um die US-geführten Truppen aus dem Land zu vertreiben und die Übergangsregierung zu destabilisieren. Die USA haben die Macht an eine irakische Übergangsregierung übertragen.

Die Regierung von Ministerpräsident Ijad Allaui hatte für Mittwoch die Vorlage eines Sicherheitsgesetzes angekündigt. Es soll den Behörden mehr Befugnisse im Kampf gegen Rebellen im Land geben. Außenminister Hoschijar Sebari hatte am Montag erklärt, das Gesetz werde es der Regierung ermöglichen, Ausgangssperren zu verhängen, Straßenkontrollen einzurichten und Verdächtige ohne Haftbefehl einzusperren. Die Maßnahmen sollten jedoch nur vorübergehend und nur in Teilen des Irak gelten.

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