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Slowenien darf Euro einführen

Die EU-Kommission hat grünes Licht für die Einführung des Euro in Slowenien Anfang kommenden Jahres gegeben. Litauen bleibt dagegen in der Warteschleife.

HB STRASSBURG. Die Kommission erklärte, dass Slowenien alle Kriterien für die Einführung der Einheitswährung zum 1. Januar 2007 erfüllt. Litauens Antrag wurde abgelehnt, weil das Land eine zu hohe Inflation aufweist.

Die Euro-Einführung hängt davon ab, dass Inflation, Zinsen und Staatsschulden niedrig genug sind und der Wechselkurs in den vergangenen zwei Jahren zum Euro möglichst stabil war. Das Erfüllen dieser im Vertrag von Maastricht 1992 festgelegten Konvergenzkriterien soll sicher stellen, dass sich die Wirtschaft eines Landes der des Währungsgebietes weitgehend angeglichen hat. Litauens Ministerpräsident Algirdas Brazauskas kritisierte, das Kriterium sei inzwischen überholt und kündigte an, die Aufnahme seines Landes auf dem EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs Mitte Juni erneut zu fordern.

Neben der EU-Kommission wollte auch die Europäische Zentralbank (EZB) am Nachmittag eine Bewertung beider Kandidatenländer veröffentlichen. Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme in die Eurozone treffen die EU-Finanzminister voraussichtlich am 11. Juli.

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