Beitrittsländer mit noch schlechteren Werten
Arbeitslosenquote in der EU unverändert hoch

Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in der EU bleibt nahezu unverändert hoch. Nach Angaben des EU-Statistikamtes Eurostat in Luxemburg vom Dienstag lag sie im Juli in den zwölf Ländern mit der Euro-Währung bei 8,9 %.

HB/dpa LUXEMBURG. Der selbe Wert war jeweils in den beiden Vormonaten ermittelt worden. Im Durchschnitt aller 15 EU-Staaten gab es im Juli eine leichte Steigerung im Vormonatsvergleich von 8,0 auf 8,1 %. Vor einem Jahr lag die Juli-Arbeitslosenquote in den Euroländern bei 8,4 %, EU-weit bei 7,7 %.

Luxemburg liegt mit einer Arbeitslosigkeit von nur 3,7 % weiterhin am unteren Ende der Skala. An der Spitze liegt unverändert Spanien mit 11,4 %. Mit jeweils 9,4 % wurde für Deutschland und Frankreich erneut die zweithöchste Quote ermittelt. Eurostat ermittelt die Quote nach anderen Kriterien als die deutsche Bundesanstalt für Arbeit und kommt deshalb auch zu anderen Werten.

Für die zehn Länder, die im Mai 2004 der EU beitreten werden, gab Eurostat eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 14,5 % für Juli an nach 14,6 % im Vormonat. Auch im Juli 2002 lag der Durchschnitt in diesen Ländern bei 14,6 %. Die mit Abstand höchste Arbeitslosigkeit in den Beitrittsländern hat Polen mit 20 % (Juli 2002: 18,6), die niedrigste Zypern mit 4,4 %.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%