Bekenneranruf: Selbstmordattentäterin reißt vier Israelis in den Tod

Bekenneranruf
Selbstmordattentäterin reißt vier Israelis in den Tod

Israelischen Sicherheitskreisen zufolge hat sich eine palästinensische Selbstmordattentäterin am Mittwoch am Grenzübergang Eres zwischen Israel und dem Gaza-Streifen in die Luft gesprengt und mindestens vier Israelis mit in den Tod gerissen. Mindestens sieben Menschen seien verletzt worden, verlautete aus den Sicherheitskreisen weiter.

HB ERES. Zu dem Anschlag am wichtigsten Grenzübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen bekannten sich gemeinsam die radikalen Palästinenser-Organisationen Hamas und die El-Aksa-Brigaden, wie ein anonymer Telefonanrufer der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte. Die Frau habe sich in einem Gebäude in die Luft gesprengt, wo palästinensische Arbeiter Sicherheitskontrollen unterzogen worden seien, bevor sie Zugang zu einem nahe gelegenen Industrie-Komplex erhielten, hieß es in den Kreisen.

„Überall war Glas und schwarzer Rauch“, sagte ein palästinensischer Augenzeuge. „Araber schrien, Juden schrien, niemand wusste, was passierte.“ Es war der erste palästinensische Selbstmordanschlag seit dem 25. Dezember, als in der Nähe von Tel Aviv vier Israelis getötet wurden. Der Anschlag hatte die massiven Zweifel an der Umsetzung des internationalen Friedensplanes für den Nahen Osten genährt.

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