Benoit Couere: EZB-Direktor will Bankenunion in diesem Jahr

Benoit Couere
EZB-Direktor will Bankenunion in diesem Jahr

Das EZB-Direktionsmitglied Couere drückt bei der Bankenunion aufs Gas. Vor allem der Abwicklungsmechanismus müsse schneller eingeführt werden. Dass die Bankenunion muss noch in diesem Jahr kommen.
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FrankfurtDas französische EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure mahnt bei der Gestaltung der europäischen Bankenunion zur Eile. Vor allem der geplante Abwicklungsmechanismus für strauchelnde Banken müsse schnellstmöglich aufgebaut werden, damit in Zukunft verhindert werden könne, dass Steuerzahler für einzelne Banken haften. „Es ist essenziell, dass über dieses zweite Element der Bankenunion in diesem Jahr eine Einigung erzielt wird“, schrieb Coeure in einem am Donnerstag veröffentlichten Gastbeitrag für das „Handelsblatt“.

Bislang ist noch unklar, wie der Abwicklungsmechanismus aussehen und auf welches Geld er bei einer Rekapitalisierung einer Bank zurückgreifen soll. Ein Vorschlag sieht vor, dass zuerst die Gläubiger der Bank haften, dann die nationale Ebene und erst danach, wenn diese finanziell überfordert ist, der europäische Steuerzahler über den Rettungsfonds ESM. Dieser Vorschlag wird unter anderem von Coeures Direktoriumskollegen Jörg Asmussen favorisiert.

Für die Europäische Zentralbank (EZB) ist es von großer Bedeutung, dass die Bankenunion zwei tragfähige Säulen bekommt, da die erste Säule - die Bankenaufsicht - ab kommendem Jahr unter ihrem Dach arbeiten wird. Damit diese Aufsicht aber kein zahnloser Tiger wird, muss sie Geldhäuser auch abwickeln und schließen können. Dafür braucht sie einen gut funktionierenden Abwicklungs- und Restrukturierungsmechanismus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wer den Großteil seines Geldes innerhalb der "Eurozone" parkt ist eh dumm. Da gibt es viele völlig legale Wege sein Sparvermögen außerhalb der Reichweite der EZB-Verbrecher zu bringen.

    Z.B. ist es nicht verboten in einem NICHT-Eurozonenland der EU (z.B. Schweden) ein Konto zu eröffnen und das meiste dort abzulegen. Sichere Aktien sind auch eine Alternative.

    Bei der Bank in D hat man dann nur soviel, wie man für die nächsten 1-2 Monate braucht. Dann ist das Sparvermögen vor dem Zugriff der EZB-Verbrecher durch Inflation geschützt.

    Es gibt auch deutsche Banken, die bei der Erstellung eines Auslandskontos unterstützen.

    Hat neben dem Inflationsschutz auch weitere Vorteile. Z.B. wenn man ein Land häufig bereist, kann es durchaus weitere Vorteile haben, dort ein Bankkonto zu eröffnen.

    Und wie gesagt, solange es aus Gründen wie Inflationsschutz gegen den LIRA-Euro oder häufiger Urlaub im Land geht und es sich nicht um unversteuertes Schwarzgeld handelt, ist es völlig legal.

    Und schon ist man privat aus der Bankenunion mit den EZB-Verbrechern ausgestiegen.

  • Ich kann die Forderung des Kollegen aus Frankreich nur unterstützen.

    Es sollte so gemacht werden wie bei der Euro-Einführung:

    1. Diejenigen, die den ganzen Mist am Ende bezahlen müssen an der Entscheidung NICHT teilhaben lassen.

    2. Erst mal alles einführen und die Details irgendwie hinterher klären.

    Dann kann daraus etwas werden.

  • Die EU verkommt zum Selbstbedienungsladen der Olivenpresser unter Führung von FRANKREICH!
    Seit Jahrzehnten der Traum von der Vorherrschaft in Europa und dem Niedergang Deutschlands! Die "ENA" läßt grüßen, denn die ganze Denke der französischen "Eliten" bekommen es dort mit der Muttermilch von Marianne!!!
    Jedes Mittel ist recht! Das Ziel bleibt bis zur Vollendung!!!

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