Beppe Grillo: „Der Teufel trägt Merkel“

Beppe Grillo
„Der Teufel trägt Merkel“

Der Populist Beppe Grillo wettert gegen Deutschland. Der Politiker geht sogar so weit, Merkel mit dem Teufel zu vergleichen. Er fordert einen Schuldenerlass für Italien – oder den Euroaustritt.
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RomDer populistische italienische Politiker Beppe Grillo hat die Politik Deutschlands und Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut scharf kritisiert. „Die italienische Politik hat dem deutschen Teufel ihre Seele verkauft“, schrieb er am Dienstag in seinem Blog mit dem Titel „Der Teufel trägt Merkel“.

Der einzige Weg aus der italienischen Krise sei, den Euro zu verlassen oder die Schulden des Landes nicht zurückzuzahlen. „Heute müssen wir entscheiden, ob wir unsere Schulden umstrukturieren und im Euro bleiben oder zur Lira zurückkehren“, schrieb der Politiker. „Nur so sieht Italien wieder Licht.“

Grillo ist der Anführer von Italiens größter Oppositionspartei, der Euro-kritischen und populistischen Protestbewegung „5 Sterne“. Bei den Parlamentswahlen im Februar hatte die Partei überraschend stark abgeschnitten.

Kommentare zu " Beppe Grillo: „Der Teufel trägt Merkel“"

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  • Oder, um es noch deutlicher zu formulieren. Wer genau ist denn braun? Eine nicht gewählte unbekannte Masse, die sich auf einmal Rechte zueignet, die sie vom Volk nicht erhalten hat oder Leute, die doch schon mal gefragt werden wollen, wie das in einer Demokratie eigentlich der Fall sein sollte?

    Wo ist denn die Volksabstimmung zur Sache? Ausser Verleumdungen und Denunzierung nichts gewesen, oder? Alles, das nicht direkt konform "hurra" schreit, ist also braun. Gibt schon ziemlich zu denken, vor allen Dingen, wenn man schaut, wieviel Schaden finanziell und wirtschaftlich Europa dadurch genommen hat und noch nehmen wird. Und nicht nur Europa. Es erreichen mich Mails aus Australien, Mittelamerika, wo man den Einfluss der Krise sehr wohl in der Zwischenzeit spürt.

    "Tja" macht es sich schon sehr einfach.

  • "...wie die Ratlosigkeit dieser Entourage sich konstruktiv an Lösungen zu beteiligen."

    Tja, hat "es" denn außer einer recht gestelzten Ausdrucksweise nun Lösungsansätze parat oder bleibt es bei den "bösen Rechten."

    Stoßrichtung deines Kommentars ist klar, Lösung nach wie vor nicht in Sicht. Danke für nix.

  • Ach, was erzählen sie hier einem Atheisten?

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