Beratungen über den künftigen Kurs der Partei
FPÖ-Vorstand trifft sich ohne Haider zur Krisensitzung

Der Bundesvorstand der rechtsnationalen Freiheitlichen Partei Österreichs ist am Dienstagabend in Wien zu Beratungen über den künftigen Kurs der bedrängten Partei zusammengetreten.

HB WIEN. In Abwesenheit des „starken Mannes“ der FPÖ, Jörg Haider, beriet die Parteiführung über den künftigen Kurs der Partei, die seit ihrem großen Wahlerfolg von 1999 unter einem galoppierenden Wählerschwund leidet. Eine heftige Konfrontation wurde vor allem über den Parteiausschluss des FPÖ-Europaabgeordneten Andreas Mölzer durch die FPÖ-Vorsitzende und Haider-Schwester Ursula Haubner erwartet. Die FPÖ regiert seit Anfang 2000 zusammen mit der konservativen Volkspartei auf Bundesebene in Wien.

Haider und Haubner hatten vor drei Wochen die „Neugründung“ der FPÖ angekündigt, die Entscheidung darüber angesichts wachsenden Widerstands in der Partei auf einen Sonderparteitag am 27. April verschoben. Haider (55), der Regierungschef des Bundeslandes Kärnten ist, versprach der Bevölkerung des Landes in Zeitungsanzeigen am Sonntag, er werde auf jeden Fall für den Rest seiner Amtszeit in Klagenfurt bleiben. Zuvor hatte Haider mehrfach Interesse an der Übernahme der Führung einer neuen Partei bekundet.

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