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Berechnungen: Herabstufung Frankreichs könnte Deutschland Milliarden kosten

exklusiv Sollte Frankreich herabgestuft werden, würden sich deutsche Euro-Garantien um mehr als 100 Milliarden erhöhen. Das hat das Freiburger Centrum für Europäische Politik ermittelt. Die Gefahr der Abwertung sei „sehr real“.

Sinkt die Bonität eines Landes, müssen die anderen mehr zahlen. Quelle: dpa
Sinkt die Bonität eines Landes, müssen die anderen mehr zahlen. Quelle: dpa

Der Freiburger Professor Lüder Gerken warnt davor, dass die Zuspitzung der Euro-Krise Frankreich die Spitzen-Bonitätsnote „AAA“ kosten könnte. Das wiederum würde den Euro-Rettungsschirm EFSF in Schwierigkeiten bringen und höhere Garantien Deutschlands erfordern, sagte der Direktor des Centrums für Europäische Politik dem Handelsblatt.“ Offenbar ist Frankreich zu schwach, um die Stützung französischer Banken selbst zu bewältigen“, sagte Gerken. „Das muss zu einem Entzug der AAA-Bonität führen.“

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Dann aber müssten alle Euro-Länder ihre Garantien aufstocken, damit der EFSF trotzdem noch „AAA“- Anleihen im Volumen von 440 Milliarden Euro begeben könnte. Nach Berechnungen des Freiburger Centrums für Europäische Politik (CEP) müsste die Garantiesumme dafür von 780 Milliarden auf 1,2 Billionen Euro steigen. Davon entfielen dann 317 statt bisher 211 Milliarden Euro auf Deutschland.

„Die Gefahr, dass Frankreich sein AAA-Rating verliert, ist sehr real“, sagt Gerke. Die Wettbewerbsfähigkeit des Landes lasse schon seit mehreren Jahren nach. Die Nettokapitalimporte seien kontinuierlich gestiegen und überträfen inzwischen die Nettoinvestitionen. „Das heißt mit anderen Worten: Frankreich lebt über seine Verhältnisse.“

  • 11.10.2011, 20:10 UhrAnonymer Benutzer: Silverager

    Wenn die Regierung auch nur einen winzigen Funken gesunden Menschenverstandes besäße, hätte sie die DM 2.0 längst gedruckt.
    Ein paar Bankfeiertage und wir wären raus aus diesen monströsen "Rettungsaktionen", die von Tag zu Tag mit immer aberwitzigeren Milliarden- oder sogar schon mir Billionen-Beträgen hochgeschraubt werden.
    O.k., die neue Währung würde gehörig aufwerten(man vermutet etwa 30%), aber die Importe (Rohstoffe) würden gleichzeitig viel billiger, womit die Wettbewerbsfähigkeit wieder gestärkt würde.
    Nicht zu vergessen, unsere Spargroschen würden in der Welt ebenfalls um 30% wertvoller.
    Eine starke Währung war auf Dauer noch nie schädlich. Den Innovationkräften der Industrie würden Flügel wachsen.

    Wir sollten es riskieren. Schlimmer als der Abfluss Hunderter von Milliarden kann es auch nicht werden.

    "Ja, aber wir haben vom Euro am meisten profitiert."
    Wer, bitte, hat profitiert? Ich nicht. Sie etwa?

  • 10.10.2011, 13:32 UhrAnonymer Benutzer: Gurkenmurkser

    Sowie dieser dieser lustige Rettungssschirm aufgespannt worden war, wußte ich und schrieb dies auch: Es kann viel passieren mit dem Geld, nur eines nicht: Daß Frankreich nur einen cent für andere Länder zahlt. Sondern es gäbe genügend Möglichkeiten für Frankreich, sich dieser Zahlungspflicht ggf. elegant zu entledigen. Voilà!

  • 10.10.2011, 11:01 UhrAnonymer Benutzer: m.g71

    Und wieder einmal wird das deutsche Volk von seinen Regierenden in ein Armageddon geführt. Diesmal durch den, schon religiöse Züge annehmenden, Europawahn der deutschen Politik.

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