
Die EU-Kommission hat noch keinen Gedanken daran verschwendet. Dabei wird sie vom Portugiesen José Manuel Barroso geleitet, der angesichts der Notlage seines Landes alles daran setzen müsste, schnell konkrete Verbesserungen zu erreichen. Aber Barroso ist eben der geblieben, der er immer war: einer von denen, auf die Sapin in seiner Bemerkung anspielte.
Seine Dienste halten unterdessen eine Initiative auf, mit der Portugals Banken die Last von Altschulden erleichtert werden soll, damit sie endlich mehr Kredite an den Mittelstand geben. Eine einzige Bank, die nicht davon profitieren würde, hat sich bei der Kommission beschwert – und die prüft nun seit Monaten. Wer ein sattes Gehalt bezieht, verspürt keinerlei Drang, schnell etwas für mehr Jobs zu tun.
Das höchste Defizit in der Euro-Zone hat Irland. Es beträgt 8,3 Prozent des Bruttosozialprodukts.
Rund 7,3 Prozent beträgt das Haushaltsdefizit Griechenlands für 2012.
Der Krisenstaat auf der Iberischen Halbinsel kommt auf ein Haushaltsdefizit von 6,9 Prozent.
Platz vier unter den größten Schuldensündern belegt mit einem Defizit von 4,8 Prozent die Slowakei.
Knapp hinter der Slowakei reiht sich Portugal ein: Hier schlägt 2012 ein Defizit von 4,7 Prozent des Bruttosozialprodukts zu Buche.
Mit Hilfe von Steuererhöhungen und Einsparungen will Frankreich sein Haushaltsdefizit im nächsten Jahr eindämmen. Dieses Jahr beträgt es noch 4,5 Prozent.
Rund 20 Milliarden Euro müssten die Niederlande sparen, um ihr Defizit unter drei Prozent zu drücken. Derzeit liegt es bei 4,4 Prozent des Bruttosozialprodukts.
Auch Slowenien ringt mit steigender Verschuldung und schrumpfendem Wirtschaftswachstum. Das Haushaltsdefizit liegt 2012 bei 4,3 Prozent.
„Sparen, kürzen, streichen“: So lautet auch das Motto in Zypern. Das Haushaltsdefizit liegt 2012 bei 3,4 Prozent des Bruttosozialprodukts.
Manch einer in Paris fragte sich, wie Berggruen es eigentlich geschafft hat, so viel Prominenz zu seinem Kolloquium zu bekommen. Die Antwort fällt nicht so schwer: Im Rat seines Institute versammelt er ein gutes Dutzend ehemaliger Regierungschefs, von Felipe Gonzalez über Georgios Papandreou bis zu Mario Monti. Merkwürdig, all diese Männer beisammen stehen zu sehen: Früher hatten sie Macht, heute nur noch ihre Erinnerungen. Und eine politische Bilanz, die etwa im Falle Papandreous alles andere als schmeichelhaft ist. Was soll dieser Exponent des griechischen Familiensystems zu „good governance“ in Europa beitragen, wie Berggruen sie gerne diskutieren lässt?
Doch die Oldie-Brigade wirkt. Gestandene Unternehmenschefs wie Siemens-CEO Peter Löscher kamen nach Paris. Und nach dem Interesse der französischen und deutschen Minister muss man nicht lange fragen. Natürlich geht es ihnen darum, die Jugendarbeitslosigkeit in Europa zu bekämpfen. Doch außerdem wird im September in Deutschland gewählt, ist Frankreichs Regierung wegen der hohen Arbeitslosigkeit in Generalverschiss.
Da macht es sich gut, von höchster Stelle aus griffige Ideen zu verkünden, die den Jugendlichen in den Krisenländern wieder Hoffnung geben können. Ob Berggruen, der gerade die Hoffnungen seiner Angestellten bei Karstadt enttäuscht hat, da wirklich die erste Adresse ist, mag manch einer bezweifeln. Schauen wir mal, mit wie viel Energie der Plan für die Jugend nach der Bundestagswahl weiterverfolgt wird.

Ich glaube nicht das Geldtransfers und eine EUdSSR eine nachhaltige Lösung ist. Ein solcher sozialistischer Misthaufen wird die Probleme nur verstärken. Schnell wird der Wohlstand verschwinden und es wird sich der Wohlstand einer DDR2.0 einstellen. Andere Regionen auf der Welt werden bald mehr Wohlstand aufweisen als Westeuropa.
Merkel und der Geldkofferverbrecher Schäuble sind dafür verantwortlich brauchen den Baseballschläger durch die Fresse und dann ab in den Knast wegen Veruntreuung von Steuergeld.
Marktwirtschaft, Regeln, Eigenverantwortung, direkte Demokratie und eigene Währungen. Nur so kann es funktionieren.
Der Geldhai Berggruen soll sich nach Amerika verpissen oder wo er sonst so herkommt und schlau rumlabbert mit seinem DDR-Schwachsinn im Kopft. In Frankreich ist er mit so einem Scheiß ja gut aufgehoben, aber in Deutschland und England nicht. Ich habe noch nie einen Politiker gesehen, der einen produktiven Arbeitsplatz geschaffen hat.

Derartige Veranstaltungen dienen lediglich dazu um den Veranstaltern (Berggruen) verbesserten Zugang zur Nomenklatura zu schaffen.
Ansonsten hätte man sich das Theater sparen können:
Wenn in Frankreich und Spanien (etcpp) die Jugendarbeitslosigkeit hoch ist, und in Deutschland niedrig, dann würde der gesunde Menschenverstand nahelegen in Frankreich und Spanien (etcpp) Wirtschaftspolitik nach deutscher Art einzuführen.
Auch ganz ohne derartige gesponsorte Nomenklaturatreffen.

'Vicario' sagt
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Zitat : „Ja, unsere Taten sind wichtiger, deshalb sollte man die eingegangenen Verpflichtungen auch halten und sie nicht brechen, wie auch Schröder es 2003 getan hat.
- und hat natürlich unterlassen zu erwähnen, dass unter seiner Regie Deutschland die "No-Bail-Out-Klausel" im Mai 2010 AUCH GEBROCHEN hat !
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Ein Bruch der "No-Bail-Out-Klausel" existiert ausschließlich in Ihrer Phantasie.
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'Vicario' sagt
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Als das "Sparschweinchen im Wägelchen" zum Pillen schlucken ins Spital musste, hat De Misere in seinem Auftrag "Für Ruhe im Karton" gesorgt !
Widerliche Show !
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Widerlich ist vor allem, wie Sie Häme über die körperlichen Gebrechen des Bundesfinanzministers ausschütten.
Ihre charakterlichen Gebrechen, die Sie so zum Ausdruck bringen, sind wesentlich schwerwiegender.
13 Kommentare
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