Bericht der "New York Times"
Familien der Opfer vom 11. September erhalten sieben Milliarden Dollar

Die Hinterbliebenen der Todesopfer sowie die Verletzten der Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York sollen rund sieben Milliarden Dollar (5,7 Milliarden Euro) Schadenersatz erhalten.

HB WASHINGTON. Das berichtete die „New York Times“ am Mittwoch unter Berufung auf einen Sprecher des vor knapp drei Jahren eingerichteten Entschädigungsfonds.

Danach werden 2878 Familien von Todesopfern eine Entschädigung von rund sechs Milliarden Dollar erhalten. Die Höhe der Kompensationszahlungen im Einzelfall schwankt zwischen 250 000 und 7,1 Millionen Dollar. Nach Angaben des Fonds haben nur 70 Familien nach den Terroranschlägen Klagen gegen die Fluggesellschaften eingereicht. 30 Familien hätten weder geklagt noch eine Kompensationszahlung beantragt.

Auch 2675 Verletzte sollen mit rund einer Milliarde Dollar entschädigt werden. Dabei handelt es sich vor allem um Rettungskräfte. Die Zahlungen reichen dabei von 500 Dollar bis zu 8,7 Millionen Dollar.

Der US-Kongress hatte knapp zwei Wochen nach den Anschlägen im September 1991 ein Hilfspaket für die betroffenen Fluggesellschaften sowie einen nach oben hin offenen Entschädigungsfonds für die Opfer beschlossen. Der Fonds war als Alternative zu langwierigen Gerichtsverfahren gedacht. Am Anfang war mit Zahlungen von bis zu 18 Milliarden Dollar an Entschädigungen gerechnet worden.

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