Bericht des Uno-Flüchtlingswerks
Weniger Flüchtlinge und Vertriebene

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen weltweit um 18 Prozent auf 17 Millionen Menschen zurückgegangen. In Genf teilte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) am Donnerstag mit, dies sei die geringste Zahl seit mindestens einem Jahrzehnt.

HB GENF. Dies , teilte das in Genf mit. Für UN-Hochkommissar Ruud Lubbers ist dies unter anderem ein Beweis dafür, dass sich die internationale Gemeinschaft verstärkt Gedanken um das Schicksal der Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen macht. Das UNHCR ruft für diesen Sonntag zum Weltflüchtlingstag unter dem Motto „Ein Platz, den man Heimat nennen kann“ („A place to call home“) auf.

Unter den 17,1 Millionen Menschen sind 9,7 Millionen Flüchtlinge, 1,1 Millionen Rückkehrer, um die sich das UNHCR kümmert, 4,2 Millionen in ihren Heimatländern Vertriebene, 230 000 zurückkehrende Vertriebene, 995 000 Asylsuchende und über 912 000 andere, darunter staatenlose Menschen.

In Europa war das UNHCR Ende 2003 direkt oder indirekt mit rund 5,4 Millionen Menschen befasst. Vier Millionen sind es in Zentral- und Südwest-Asien, Nordafrika, dem Nahen Osten sowie vier Millionen in Afrika insgesamt. 2,3 Millionen Menschen wurden auf dem amerikanischen Kontinent und 1,4 Millionen in der asiatischen und pazifischen Region gezählt.

Die meisten Asylsuchenden gibt es in Pakistan (1,1 Millionen) gefolgt vom Iran (985 000) und Deutschland (960 000). Die Afghanen sind mit mindestens 2,1 Millionen Menschen am meisten unter den Hilfssuchenden vertreten, die sich in 74 Ländern wiederfinden. Es folgen Sudanesen (606 000) und Burundier (531 600).

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