Bericht des US-Finanzministeriums
USA rügen Deutschlands Export-Abhängigkeit

Das US-Finanzministerium kritisiert den starken Fokus der deutschen Wirtschaft auf den Export. In einem Bericht warnt es vor den Gefahren für den Euro-Raum und die Welt. Die Bundesregierung reagiert mit Unverständnis.
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Washington/BerlinDas US-Finanzministerium hat Deutschland wegen seiner Export-Abhängigkeit getadelt. Die deutsche Ausfuhr-Stärke schade der Stabilität in Europa und auch der globalen Wirtschaft, hieß es am Mittwoch im halbjährlichen Währungsbericht des Ministeriums.

Deutschland sollte sich mehr darauf fokussieren, das Inlandswachstum anzukurbeln und Europa zu festigen. Das Ergebnis der deutschen Exportpolitik seien deflationäre Tendenzen im Euroraum und in der gesamten Welt.

„Das schwache Wachstum der Inlandsnachfrage in Deutschland und die Abhängigkeit von Exporten haben das Wachstum [innerhalb der Eurozone] blockiert,“ heißt es darin. Zur gleichen Zeit hätten andere Euro-Länder die Inlandsnachfrage zurückfahren müssen, um die Anpassungen innerhalb der Währungsunion zu bewältigen. Beobachter werten die Rüge Deutschlands als einen Affront. In diesem Jahr könnte Deutschland nach Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts einen neuen Rekordüberschuss erzielen. Das stößt nicht nur in den USA auf Kritik sondern auch in Brüssel – und den deutschen Linken.

„Auf Dauer mehr einnehmen als ausgeben geht in einer globalisierten Wirtschaft nicht", sagte der Vize-Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Klaus Ernst, Handelsblatt Online. „Die hohen Exportüberschüsse sind eine ökonomische Zeitbombe. Das gefährdet die Stabilität Europas. Da muss die neue Bundesregierung ran."

Es gehe nicht darum, weniger zu exportieren, sondern mehr zu importieren, sagte Ernst weiter. Sonst gebe es auf Dauer kein Wachstum. Deutschland lebt aus Ernsts Sicht unter seinen Verhältnissen. "Ich sehe zwei Lösungsansätze: Erstens muss der Staat mehr investieren und die Überschüsse produktiv verwenden", sagte er.

Gute Schulen und Verkehrswege kosteten Geld, seien aber wichtige Investitionen. "Zweitens müssen wir das gesamte Arbeitsrecht auf den Prüfstand stellen und schauen, wo wir Lohnbremsen lösen müssen." Das fange beim Mindestlohn an und ende bei der Eindämmung von Befristungen, so Ernst.

Die Kritik an den anhaltend hohen Exportüberschüssen stößt in der Bundesregierung und bei Unionspolitikern dagegen auf Unverständnis. Vorschläge, Deutschland solle beim Export auf die Bremse treten, könne er „auf gar keiner Weise nachvollziehen“, sagte Finanzstaatssekretär Steffen Kampeter am Donnerstag am Rande der Koalitionsverhandlungen.

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  • seit wann kann eine regierung eines freien landes unternehmern vorschreiben was sie produzieren sollen
    und wer das kaufen soll
    na ja mit ausnahme der rüstungsgüter vielleicht
    das ist der knackpunkt
    der Ami würde gern selbst

    aber keine angst onkel tom oder onkel sam
    die dt. sozen, die ostischen nachbarn werden schon drauf achten dass im binnenmarkt konsumiert wird in dem man uns stranguliert(mit noch ner abgabe oder noch ner gebühr), bestielt(getreu dem motto kommen sie nach ost + südeuropa auch nach asien, was sie nicht mehr besitzen ist warscheinlich schon dort)

    ihr amis
    stellt produkte her die ihr auch gewinnbringend verkaufen könnt und nicht mit billigem geld quersuventionieren müsst
    z.b. IT technik von der NSA suventioniert,
    damit sie alles erfährt auf alles zugriff hat.
    wie sonst ist der erfolg und das wachstum von googl fazebok + co. zu erklären
    sagt jetzt nicht mit unternehmergeist
    nur mit staatlicher protektion und subvention

  • zunächst ich bin "aussengeländer" was den hinweisen auf eure npd angeht, ich gegen jedwedigen rassismus ob gegen den , den oder den, die oder das.
    ihr hinweis auf die kz's usw. will ich garnicht erst kommentieren. dies ist schlimm genug für die dort geschundenen menschen gewesen. das nazi-tum als solches geht mir sonstwo herunter.
    und darum ging es auch nicht. sondern um die tatsache, dass trotz aller repressionen gegen deutschland die wirtschaftliche stärke immer wieder angegriffen wurde, aber eben nichts verhindern konnte dass deutschland immer wieder gestärkt hervorging.

    was ihre aufzählung von den kriegswaffen angeht. es ist ein unterschied. ob sich 400 mio alliierte länder damit beschäftigen oder eben zum schluss nur ein land.
    was die v2 angeht, die alliierten waren garnicht in der lage gewesen. ebenso die v1 oder gar die horten 35
    es geht ausschliesslich um die technik, zu denen es bei den alliierten haperte.
    die horten ist erst mit dem stealt-flugbomber nach mehr als 40 jahren in den us zum fliegen gebracht worden. die technik stammt ursprünglich aus eurem deutschland. bei den raketen ebenso.
    bei der v1 unbemannte flügelbombe ebenso. villeicht denken sie mal darüber nach wann die cruise missels zu fliegen anfingen.

    das ist letztlich nicht die absicht meines komments gewesen, mich über den nazi-schitt auszulassen.

    bei euch wird alles gleich nach rechts gerückt was nicht eurer eigenen auffassung ist.

    villeicht hift ihen dieser beitrag der IBT weiter, für ein klareres verständnis wie euch das ausland sieht.:

    http://de.ibtimes.com/articles/26577/20131023/nigel-farage-jetzt-sind-wir-b-se-populisten.htm

  • Was soll der Unfug? Staaten exportiert nicht, Firmen exportieren. Und wenn diese Firmen sich im weltweiten Wettbewerb behaupten und eine größere Anzahl solcher Firmen sich innerhalb eines Staatsgebiets befinden, kommt es eben zu solchen angeblichen Ungleichgewichten. Nur eingefleischte Neokeynesianer und Korporatisten (im Sinne Mussolinis) können auf die Idee kommen, eine Regierung zur Änderung einer solchen Situation aufzufordern. Insbesondere die USA, deren Notenbank hemmungslos Billionen von Dollars aus dem Nichts schafft (was sicher nicht ohne den Hintergedanken geschieht, amerikanische Exporte durch Abwertung zu erleichtern), sollte sich mit solchen Vorschlägen zurückhalten.

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