International

USA rügen Deutschlands Export-Abhängigkeit

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„Wichtig für viele Arbeitsplätze“

„Ich kenne diesen Bericht nicht, aber die Debatte ist auf internationaler Ebene bekannt“, sagte Kampeter. „Wahr ist, dass wir auf europäischer und auf globaler Ebene darauf drängen, dass diejenigen Staaten, die Ungleichgewichte beklagen, durch ein Mehr an Wettbewerbsfähigkeit einen Beitrag dazu leisten, dass die Euro-Zone insgesamt wettbewerbsfähiger ist und die weltwirtschaftliche Entwicklung insgesamt positiver läuft.“

Die Co-Vorsitzende der Koalitionsverhandlungsgruppe Wirtschaft, Ilse Aigner, forderte, jedes Land müsse versuchen, möglichst wettbewerbsstark zu sein. „Wir sind ein starkes Exportland schon immer gewesen und stolz darauf“, sagte die CSU-Politikerin. Die hohe Exportfähigkeit sei auch für viele Arbeitsplätze wichtig.

Außenhandel Mit welchem Land verdient Deutschland im Export das meiste Geld?

Welches Land die größte Vorliebe für Produkte „Made in Germany“ hat.

Außenhandel: Mit welchem Land verdient Deutschland im Export das meiste Geld?

Dagegen plädierte der SPD-Politiker Hubertus Heil ähnlich wie das US-Finanzministerium für mehr Wachstumsimpulse in Deutschland aus dem Inland. „Die Aufgabe, die wir national wahrnehmen müssen, ist die Binnennachfrage in Deutschland zu stärken“, sagte er.

Das bedeute auch eine angemessene Lohnentwicklung. Zudem müsse für mehr Investitionen im Inland gesorgt werden. Das ändere aber nichts daran, dass man eine hohe Wettbewerbsfähigkeit für deutsche Produkte und Dienste halten wolle und müsse, um in der Welt erfolgreich zu sein.

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Der zweimal im Jahr erscheinende Bericht des US-Finanzministeriums gibt dem Kongress Auskunft darüber, ob wichtige Handelspartner ihre Währungen missbrauchen. So könnten sie etwa mit einer künstlich schwachen Währung Wettbewerbsvorteile gegenüber den amerikanischen Exporten gewinnen. Unter dem Kapitel „Schlüssel-Ergebnisse“ wird das Problem mit Deutschland an erster Stelle gelistet – noch vor China und Japan. Die deutschen Nettoexporte von Gütern, Dienstleistungen und Kapital hätten die Ausfuhren aus China 2012 übertroffen. In früheren Berichten hatten die USA häufig die Volksrepublik China wegen ihrer Währungspolitik gerügt.

104 Kommentare

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  • 31.10.2013, 20:12 Uhrein-einfacher-buerger

    seit wann kann eine regierung eines freien landes unternehmern vorschreiben was sie produzieren sollen
    und wer das kaufen soll
    na ja mit ausnahme der rüstungsgüter vielleicht
    das ist der knackpunkt
    der Ami würde gern selbst

    aber keine angst onkel tom oder onkel sam
    die dt. sozen, die ostischen nachbarn werden schon drauf achten dass im binnenmarkt konsumiert wird in dem man uns stranguliert(mit noch ner abgabe oder noch ner gebühr), bestielt(getreu dem motto kommen sie nach ost + südeuropa auch nach asien, was sie nicht mehr besitzen ist warscheinlich schon dort)

    ihr amis
    stellt produkte her die ihr auch gewinnbringend verkaufen könnt und nicht mit billigem geld quersuventionieren müsst
    z.b. IT technik von der NSA suventioniert,
    damit sie alles erfährt auf alles zugriff hat.
    wie sonst ist der erfolg und das wachstum von googl fazebok + co. zu erklären
    sagt jetzt nicht mit unternehmergeist
    nur mit staatlicher protektion und subvention

  • 31.10.2013, 19:45 Uhrinquisitor

    zunächst ich bin "aussengeländer" was den hinweisen auf eure npd angeht, ich gegen jedwedigen rassismus ob gegen den , den oder den, die oder das.
    ihr hinweis auf die kz's usw. will ich garnicht erst kommentieren. dies ist schlimm genug für die dort geschundenen menschen gewesen. das nazi-tum als solches geht mir sonstwo herunter.
    und darum ging es auch nicht. sondern um die tatsache, dass trotz aller repressionen gegen deutschland die wirtschaftliche stärke immer wieder angegriffen wurde, aber eben nichts verhindern konnte dass deutschland immer wieder gestärkt hervorging.

    was ihre aufzählung von den kriegswaffen angeht. es ist ein unterschied. ob sich 400 mio alliierte länder damit beschäftigen oder eben zum schluss nur ein land.
    was die v2 angeht, die alliierten waren garnicht in der lage gewesen. ebenso die v1 oder gar die horten 35
    es geht ausschliesslich um die technik, zu denen es bei den alliierten haperte.
    die horten ist erst mit dem stealt-flugbomber nach mehr als 40 jahren in den us zum fliegen gebracht worden. die technik stammt ursprünglich aus eurem deutschland. bei den raketen ebenso.
    bei der v1 unbemannte flügelbombe ebenso. villeicht denken sie mal darüber nach wann die cruise missels zu fliegen anfingen.

    das ist letztlich nicht die absicht meines komments gewesen, mich über den nazi-schitt auszulassen.

    bei euch wird alles gleich nach rechts gerückt was nicht eurer eigenen auffassung ist.

    villeicht hift ihen dieser beitrag der IBT weiter, für ein klareres verständnis wie euch das ausland sieht.:

    http://de.ibtimes.com/articles/26577/20131023/nigel-farage-jetzt-sind-wir-b-se-populisten.htm

  • 31.10.2013, 19:05 Uhrbauer

    Was soll der Unfug? Staaten exportiert nicht, Firmen exportieren. Und wenn diese Firmen sich im weltweiten Wettbewerb behaupten und eine größere Anzahl solcher Firmen sich innerhalb eines Staatsgebiets befinden, kommt es eben zu solchen angeblichen Ungleichgewichten. Nur eingefleischte Neokeynesianer und Korporatisten (im Sinne Mussolinis) können auf die Idee kommen, eine Regierung zur Änderung einer solchen Situation aufzufordern. Insbesondere die USA, deren Notenbank hemmungslos Billionen von Dollars aus dem Nichts schafft (was sicher nicht ohne den Hintergedanken geschieht, amerikanische Exporte durch Abwertung zu erleichtern), sollte sich mit solchen Vorschlägen zurückhalten.

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