Bericht in der "Hamburger Morgenpost"
Airbus kann angeblich Schadenersatz fordern

Im Airbus-Streit droht der Stadt Hamburg laut einem Zeitungsbericht eine Schadenersatzforderung in Millionenhöhe.

HB HAMBURG. Die „Hamburger Morgenpost“ beruft sich auf einen Vertrag zwischen Airbus und der Wirtschaftsbehörde, der den Konzern zu entsprechenden Verhandlungen berechtige. Der Verwaltungsrechtler Michael Günther sagte der Zeitung: „Wenn Hamburg mit den Obstbauern nicht zusammenkommt, wird Airbus ..... seine nutzlosen Aufwendungen für die Auslieferung der A380-Frachtversion geltend machen“.

In dem Streit geht es um die Verlängerung der Start- und Landebahn des Airbuswerkes in Hamburg-Finkenwerder, für die der Flugzeugbaukonzern weiteres Gelände benötigt, aber noch keine Einigung mit den Grundstückseigentümern erzielt hat. Airbus braucht nach eigenen Angaben die Verlängerung, um die Frachtversion des neuen Großraumflugzeugs A380 nach Hamburg holen zu können. Falls eine Einigung nicht gelingt, könne das Auslieferungszentrum für das Flugzeug nach Toulouse an den französischen Airbus-Hauptsitz verlegt werden, argumeniert der Hersteller. Eine Gesprächsrunde des Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust (CDU) mit den Ausbaugegnern war am Donnerstagabend ergebnislos beendet worden.

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