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Berichte über Massaker: Syrien soll Chemiewaffen bereit machen

Syrische Truppen sollen in einem Dorf ein neues Massaker verübt haben. Es ist von rund 250 Toten die Rede. Laut einem Zeitungsbericht soll die Armee auch damit begonnen haben, Chemiewaffen aus den Lagern zu holen.

Wurden Raketen auf das Dorf abgeschossen? Militärübung der syrischen Armee (Foto der staatlichen Nachrichtenagentur Sana). Quelle: dpa
Wurden Raketen auf das Dorf abgeschossen? Militärübung der syrischen Armee (Foto der staatlichen Nachrichtenagentur Sana). Quelle: dpa

Kairo/Damaskus/Washington/IstanbulDas syrische Regime hat nach einem Zeitungsbericht damit begonnen, Chemiewaffen aus den Lagern zu holen. Die US-Regierung sei deswegen alarmiert, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag weiter. Unklar sei, ob die Waffen vor Aufständischen in Sicherheit gebracht oder einsatzbereit gemacht werden, womöglich auch nur als Drohgebärde, zitiert das Blatt Regierungsvertreter in Washington.

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Syrien besitze größere Mengen des Nervenkampfstoffes Sarin und Senfgas. Bei einem Zusammenbruch des Regimes plane Washington, dass Spezialeinheiten aus dem Nachbarland Jordanien die syrischen Chemiewaffenlager sichern.

Am Freitag wurden auch Berichte über ein angebliches Massaker an Zivilisten bekannt. Syrische Regierungstruppen sollen nach Angaben von Aktivisten in dem Dorf Tremseh in der Provinz Hama ein Blutbad verübt haben. „Mehr als 220 Menschen wurden getötet und rund 300 weitere verletzt“, sagte Abu Omar, der örtliche Kommandeur der oppositionellen Freien Syrischen Armee, in der Nacht zum Freitag.

Das syrische Fernsehen berichtete hingegen, dass „terroristische Gruppen“ für das Massaker verantwortlich seien. Auch drei Angehörige der Sicherheitskräfte seien bei den Kämpfen ums Leben gekommen. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist nicht möglich.

Die Bundesregierung reagierte mit der Aufforderung an Syrien, den UN-Beobachtern unverzüglich Zugang zum „Ort des Verbrechens“ zu gewähren, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Die notwendigen Untersuchungen müssten ungehindert durchgeführt werden.

Mit dem erneuten Zwischenfall wächst nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes (AA) auch der Druck auf die internationale Staatengemeinschaft, eine diplomatische Lösung zu finden. Die Verhandlungen über eine UN-Resolution seien aber weiterhin sehr kompliziert, sagte ein AA-Sprecher.

Arabische Welt

  • 08.11.2012, 10:03 Uhrcoachoutlettt


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  • 13.07.2012, 20:51 UhrHotSix

    @george.orwell: Ja, ich auch schon mehrfach. Es scheint aber nur auf Anordnung zu passieren - von wem auch immer - daher ruhig noch einmal schreiben.

  • 13.07.2012, 19:24 UhrHotSix


    Langsam wird es lächerlich. Als ob Assad Chemiewaffen gegen die islamistischen Terroristen einsetzen wird. Was erzählen uns unsere Medien als nächstes? Das Assad Atomwaffen gegen ich islamistischen Fundamentalisten einsetzen wird?

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