Vor Wahl steigt in Italien die Nervosität

„Berlusconi-Effekt“
Vor Wahl steigt in Italien die Nervosität

Noch liegt Silvio Berlusconi in den Umfragen vor den Wahlen in Italien zurück, aber er holt deutlich auf. Nach bewährtem Rezept verspricht er den Bürgern Steuergeschenke. Die Linke dagegen schwächelt.

Kommentare

  • Eine neue Chance für Berlusconi?
    Das ist eben Demokratie.
    Alle haben eine faire Chance. Vor allem natürlich die, das Geld haben. Es lebe die Demokratie!!

  • Ich denke, Berlusconi wird seine Drohung aus dem Euro auszutreten nicht wahr machen, obwohl es für Italien das beste wäre, genauso wie für die anderen Südstaaten. Für Deutschland wäre das nicht unbedingt von Vorteil, denn ein Ausscheiden derer würde zu einer weiteren erheblichen Aufwertung des Rest Euros führen. Aber aus Sicht Italiens wäre eine Abwertung der eigenen Währung von Vorteil.

  • Natürlich wird er das nicht tun. Dann würde er ja selber verlieren, aber androhen wird er es schon und so tun als ob auch, weil er genau weiss, dass niemand rausdarf und man alles daransetzen wird, sprich er bekommt dann, was er will. Somit spielt er halt jetzt ein bisschen Poker im Stile italienischer Oper und wird sich dann irgendwann weit aus dem Fenster lehnen mit Schweissperlen auf der Stirn und geflüsterten Worten, dass Italien am Ende ist und nicht mehr anders kann.

    Und gewisse Italiner finden das Klasse, weil es einfach Riesenanstrengungen erfordert, wenn man es seit Jahrzehnten gewohnt ist, in einer blühenden Schwarzgeldwirtschaftsmacht zu leben. Da versucht man es halt zuerst mit ein bisschen Oper, worin man es ja zur grandiosen Meisterschaft gebracht hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kumparsen zur Hilfe herbeischnellen, ist mit eingeplant.

  • leider fehlt der mehrheit die intelligenz, deshalb will sie den luegen glauben und natuerlich auf wunder warten.
    traurig ist das.ein dreifach hoch den dummen

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