Beruhigung der Lage in Nadschaf
Briten töten bis zu 21 Aufständische in Südirak

Mindestens 16 Aufständische sind am Samstag in Südirak von britischen Soldaten getötet worden. In zahlreichen weiteren Städten lieferten sich Besatzer und Anhänger Al Sadrs Gefechte.



HB BERLIN. Britische Truppen haben in Südirak mindestens 16 Aufständische getötet. Es habe heftige Gefechte gegeben, hieß es. Das britische Verteidigungsministerium berichtete am Samstag in London, ein Konvoi der Armee sei südlich der Stadt Amarah beschossen worden. Die Soldaten hätten daraufhin Verstärkung gerufen und den Angriff zurückgeschlagen.



Damit hätten die britischen Truppen «ein deutliches Signal gesetzt, dass wir feindliche Handlungen gegen unsere Leute nicht tolerieren», so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Zweite Soldaten seien verletzt, ein Iraker verhaftet worden. Nach Angaben irakischer Augenzeugen wurden 21 Iraker getötet. Es soll sich bei ihnen um Anhänger es des radikalen schiitischen Geistlichen Muktada al Sadr gehandelt haben.

Auch im Stadtteil Sadr City in Bagdad kämpften US-Truppen am Freitagabend mit Aufständischen. Dabei wurden zwei der Männer getötet, wie Augenzeugen berichteten. Amerikanische Kampfflugzeuge bombardierten demnach in der Nacht Randgebiete des Stadtteils. Zahlreiche Aufständische seien geflohen, hieß es.

Am Samstag forderten US-Soldaten die Menschen über Lautsprecher auf, innerhalb einer Woche gegen Geld ihre Waffen abzugeben. In Kerbela gab es auch Samstagmorgen noch Gefechte zwischen Anhängern Al Sadrs und US-Soldaten. Die Kämpfe seien jedoch weit weniger heftig gewesen als am Vortag, sagten Augenzeugen.

In Nadschaf war die Lage am Samstag ruhig, nachdem dort am Freitagabend noch Aufständische und US-Soldaten aufeinander geschossen hatten.

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