Beschossen
Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan verletzt

Bei einem Angriff auf eine Bundeswehr-Patrouille in Afghanistan sind in der Nacht drei deutsche Soldaten verletzt worden. Es war der zweite Anschlag auf das deutsche Kontingent am Hindukusch innerhalb weniger Stunden.

HB KABUL. Die Soldaten hätten leichte Verletzungen durch Splitter erlitten, teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr am Mittwoch mit. Eine Bundeswehr-Patrouille mit zwei Fahrzeugen sei südlich von Kundus in Nordafghanistan vermutlich mit Handfeuerwaffen beschossen worden. Die Soldaten hätten Unterstützung angefordert und gemeinsam mit der hinzugezogenen zweiten Patrouille das Feuer erwidert, sagte der Sprecher. Ein Fahrzeug sei bei dem Schusswechsel beschädigt worden.

„Focus online“ berichtete, die deutschen Soldaten seien mit einer Panzerfaust sowjetischer Bauart beschossen worden. Auch dies würde nach Bundeswehr-Definition unter Handfeuerwaffen fallen. Erst am Dienstag waren Bundeswehrsoldaten im Norden Afghanistans Ziel eines Selbstmordattentäters. Dabei sprengte sich der Attentäter vor einem gepanzerten Fahrzeug der Deutschen in die Luft und tötete zwei Passanten. Soldaten wurden dabei nach Angaben des Verteidigungsministeriums nicht verletzt.

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