Beschuss von Grenzposten
Karsai kritisiert pakistanische Angriffe

Die Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan wachsen. Bei Raketenangriffen auf afghanisches Grenzgebiet sollen 36 Zivilisten ums Leben gekommen sein. Pakistan bestreitet die Angriffe.
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KabulAfghanistans Präsident Hamid Karsai hat Pakistan beschuldigt, innerhalb von drei Wochen 470 Raketen auf zwei Grenzprovinzen seines Landes abgefeuert zu haben. Bei dem Beschuss seien 36 Zivilpersonen ums Leben gekommen, teilten afghanische Sicherheitsbehörden am Sonntag mit. Ziel der Angriffe waren demnach Gebiete, aus denen sich die NATO-Kräfte zurückgezogen hatten. Nach der Flucht der Zivilisten hätten pakistanische Taliban die Gegend besetzt, sagte ein Mitglied der afghanischen Grenztruppen. 

Gemeinsame Grenzeinheiten der NATO und der afghanischen Sicherheitskräfte hätten das Feuer erwidert und pakistanisches Territorium beschossen, sagte ein afghanischer Beamter. Sprecher der NATO-Streitkräfte und des pakistanischen Militärs bestritten jede Kenntnis von Grenzgefechten.

 

 

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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