Besichtigung der Schäden
Portugal hofft auf Hilfe aus dem EU-Solidaritätsfonds

Portugals Regierung hat das Ausmaß der Schäden bei den seit zwei Wochen anhaltenden Waldbränden auf insgesamt eine Milliarde Euro beziffert.

HB/dpa LISSABON. Dies gab Innenminister António Figueiredo am Freitag bei einem Treffen mit den EU-Kommissaren Anna Diamantopoulou und António Vitorino bekannt.

Die EU-Sozialkommissarin Diamantopoulou war von der Brüsseler EU-Behörde nach Portugal entsandt worden, um sich einen Eindruck vom Ausmaß der Katastrophe zu machen. Die Griechin wurde dabei von ihrem portugiesischen Kollegen begleitet. Die EU-Kommission muss entscheiden, ob Portugal Gelder aus dem EU-Solidaritätsfonds erhält. Der Fonds war im vergangenen Jahr nach den Hochwasserfluten in Deutschland, Österreich und Tschechien gegründet worden. Er ist mit maximal einer Milliarde Euro pro Jahr gefüllt.

Die EU-Kommissare besuchten zusammen mit Mitgliedern der portugiesischen Regierung verbrannte Landstriche in verschiedenen Gegenden in Mittelportugal. Lissabon hatte die Europäische Union wegen der Brände um Hilfe gebeten.

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