Besuch in Deutschland
Obama will 180.000 neue Jobs mitbringen

Datenaffäre, Syrienkrieg, Türkei - unerfreuliche Themen hat Obama genügend im Gepäck, wenn er die Deutschen besucht. Doch der US-Präsident hofft, gemeinsam mit Angela Merkel wenigstens die Wirtschaft wieder zu beleben.
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New YorkÜber das persönliche Verhältnis zwischen Angela Merkel und Barack Obama ist schon viel spekuliert worden, und der Schluss lautet meist: Es ist nicht gerade von Begeisterung geprägt. Dafür gilt es als sachlich, respektvoll, beide gehen Probleme analytisch an.

Gute Voraussetzungen eigentlich für die Herausforderungen dieser Zeit. Es muss ja nicht immer der pompöse Rahmen von Staatsbesuchen sein, in denen sich die Kanzlerin und der US-Präsident begegnen. In den vergangenen Jahren haben sie Dutzende Male telefoniert oder sich auf Gipfeln getroffen. „Es gibt kaum ein globales Problem, über das wir uns nicht beraten“, sagte der Amerikaner einmal über die Deutsche. „Ich traue ihr“.

Merkel ist die einzige Regierungschefin eines größeren EU-Landes, die seit Obamas Vereidigung im Januar 2009 Amt ist. Das sind viereinhalb Jahre gemeinsame Regierungszeit. Viereinhalb Jahre gemeinsame Krisenbewältigung.

Wenn Obama an diesem Dienstag nach dem G8-Gipfel in Nordirland zum ersten Mal als Präsident die Kanzlerin in Berlin besucht, werden sich die beiden dieser Gemeinsamkeit bewusst sein. Vor allem auf die beiden kommt es an, wenn es gilt, die ökonomischen Malaisen auf beiden Kontinenten zu überwinden.

Und auch an diesem Mittwoch haben der mächtige Mann aus Washington und die mächtigste Frau Europas viel zu besprechen. Die massenhafte Auswertung von Internet- und Telefondaten durch US-Geheimdienste etwa, über die Merkel Auskunft verlangt. Der Bürgerkrieg in Syrien, in den sich die USA nun stärker einmischen. Vor allem aber dürfte es um wirtschaftliche Herausforderungen gehen – die geplante transatlantische Freihandelszone und die Rezession in Europa. 

Die Vorzeichen sind dieser Tage erfreulicher als sie noch vor ein paar Monaten waren: Die Eurokrise scheint aktuell nicht mehr so lebensgefährlich zu sein, und auch mit der US-Wirtschaft geht es langsam, aber stabil bergauf.

Gleichzeitig hat der Präsident zumindest öffentlich damit aufgehört, Merkel mit Forderungen nach Konjunkturprogrammen und einer Lockerung der Sparpolitik zu nerven. Die Krisenländer der Eurozone haben jüngst ein wenig Luft verschafft bekommen, das sollte erst einmal reichen.

Obamas Kritik sei zwar immer noch ein Streitpunkt zwischen den beiden Politikern, sagte Heather Conley, Europa-Chefin am Center for Strategic and International Studies in Washington. „Sie werden das aber nicht öffentlich aussprechen“. Denn klar ist: Der Präsident braucht die Kanzlerin, damit die Eurokrise nicht den Aufschwung in Amerika gefährdet. Und die Kanzlerin braucht den Präsidenten für die geplante transatlantische Freihandelszone. Freunde in der Not. 

Kommentare zu " Besuch in Deutschland: Obama will 180.000 neue Jobs mitbringen"

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  • Hier wird von einigen aus der Zeit gefallenen notorischen Forum-Dauerschwätzern wirklich unterirdisch absurder Müll erzählt.

    Gut, daß heute der Löschdienst funktionert !!!

  • O-Ton Obama
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    Obama will 180.000 neue Jobs mitbringen
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    Seine Hamburger-Flipper-Jobs kann er behalten.

    Die USA sind die größte kriminelle Vereinigung in der Geschichte der Menschheit.

    Da kann es keine Form von Gemeinschaft geben.

    Und schon gar nicht eine "Wertegemeinschaft".

  • Prima, das sind 0,428% aller Erwebstätigen in Deutschland. Wenn wir dann noch amerikanische Verhältnisse bekommen ( wie geheuert so gefeuert und jedem seinen Drittjob" ) sind wir schon ein gutes Stück weiter. Darüber hanaus darf der "Wahlmichel" weiter Einfuhrsteuern auf seine Waren aus den USA bezahlen. Nietsche hatte recht- ... die große Masse ist.... und bedarf eines Anführers!

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