Besuch in Griechenland
US-Vizepräsident Biden gibt sich optimistisch

Bei seinem Besuch in Athen hat US-Vizepräsident Joe Biden Zuversicht demonstriert. Griechenland werde gestärkt aus der Krise hervorgehen, sagte Biden nach dem Gespräch mit Griechenlands Ministerpräsident Lucas Papademos.
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AthenUS-Vizepräsident Joe Biden hat sich optimistisch über die Anstrengungen Athens zur Überwindung der Schuldenkrise geäußert. Er sei zuversichtlich, dass Griechenland gestärkt aus der Krise hervorgehen werde, sagte Biden am Montag nach einem Gespräch mit dem griechischen Ministerpräsidenten Lucas Papademos in Athen. „Alle Parteien und das Volk Griechenlands unterstützen Sie in dieser ihrer Bemühung.“ Es war der erste Besuch eines US-Vizepräsidenten in Griechenland seit 40 Jahren.

Papademos bedankte sich für politische Hilfen der USA an sein Land, die schwere Finanzkrise zu überwinden. „Ich bin mir sicher, Griechenland kann weiter mit der Hilfe der USA rechnen“, sagte der griechische Regierungschef. Mehr als verbale Unterstützung zur Abwendung der drohenden Staatspleite sei nicht zu erwarten, hatte die griechischen Presse schon im Voraus geschrieben.

Im Mittelpunkt der Unterredungen Bidens auch mit dem griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias stand die wirtschaftliche Lage Griechenlands. Weitere Themen waren den Angaben zufolge die Entwicklung im Nahen Osten und in Nordafrika, die Zypernfrage, die griechisch-türkischen Beziehungen und die Lage auf dem Balkan.

Am Nachmittag wollte sich Biden mit den Vorsitzenden der beiden großen Parteien, dem Sozialisten Giorgos Papandreou und dem konservativen Antonis Samaras, treffen. Beide unterstützen die griechische Übergangsregierung unter dem Finanzexperten Lucas Papademos.

Dagegen wird sich Biden nicht mit dem Junior-Partner der Übergangsregierung treffen. Der Chef der ultranationalistischen Völkischen Orthodoxen Gesamtbewegung, Giorgos Karatzaferis, und Mitglieder seiner Partei hatten sich in den vergangenen Jahren mit antisemitischen und rassistischen Aussagen hervorgetan.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Griechen verhindern Ölblockade gegen Iran
    Samstag, 3. Dezember 2011 , von Freeman um 00:05

    Am 12. November berichtete ich, "Der Iran liefert als einziger noch Öl an Griechenland". Jetzt haben die Griechen den Versuch der EU, die iranischen Ölexporte zu blockieren, verhindert. Der britische Aussenminister, William Hague, hatte nämlich beim Ministertreffen am Donnerstag vehement versucht noch schärfere Sanktionen gegen den Iran bei seinen Kollegen durchzubringen, um Teheran den Geldhahn abzudrehen.

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Griechen verhindern Ölblockade gegen Iran http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/12/griechen-verhindern-olblockade-gegen.html#ixzz1fgVqYm9S

  • Stimmt,

    Griechenland ist das land, was sich sehr gegen alle Anti-Iran Maßnahmen wehrt. Griechenland ist 100% von Öl aus dem Iran abhängig.

    Also versucht man jetzt die Griechen ins Lager der Anit-Iran Kriegshetzer zu ziehen. Mal sehen, was die amis an $ springen lassen, damit die Griechen nun auch auf dem IRAN einschlagen.

  • Stimmt, GR hat eine sonnige Zukunft.

    Darum wandern auch gerade alle Griechen aus, die irgendwie noch so viele € haben, dass sie ein Ticked in ein Land bekommen, wo es eine Zukunft gibt.

    GR ist klinisch tot
    Eigentlich wird nur noch der "Körper" durch den deutschen Finanztropf so gehalten, dass es wie Leben aussieht. Naja, evtl soltle man die Griechen jetzt fragen, wenn es um Nahtoderlebnisse geht.

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