Besuch in Podgorica
Montenegros Opposition wirft Berlusconi Wahlkampfhilfe vor

Die Opposition in Montenegro hat den italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi vorgeworfen, sich mit einem eintägigen Besuch in den montenegrinischen Wahlkampf eingemischt zu haben. Der Regierung von Montenegro werden Mafia-Verstrickungen vorgeworfen.

HB PODGORICA. Mit dem Besuch habe sich Berlusconi rund zwei Wochen vor der Wahl auf die Seite der Regierung geschlagen, sagte Nebojsa Medojevic, Chef der oppositionellen Bewegung für den Wandel, am Montag in der Hauptstadt Podgorica. In der kleinen Adriarepublik finden am 29. März vorgezogene Parlamentswahlen statt.

Berlusconi hat sich in Podgorica mit Regierungschef Milo Djukanovic getroffen und neue italienische Investitionen im Energie- und Tourismussektor zugesagt. Ein Treffen mit Vertretern der Opposition habe er abgelehnt, hieß es in Medienberichten. Sein Besuch bei Djukanovic, gegen den die italienischen Justiz wegen mutmaßlicher Mafiaverstrickungen ermittelt hatte, sei ein "schlechtes Zeichen" im Kampf gegen die organisierte Kriminalität, argumentierte Oppositionsführer Medojevic.

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