Bewaffnete Proteste gegen die USA
Über 120 Tote bei Kämpfen im Jemen

Im Nordjemen liefern sich Regierungstruppen und Anhänger eines radikalen Geistlichen heftige Kämpfe. Die Gewalt eskalierte, nachdem Sicherheitskräfte Häuser durchsuchen wollten.

HB BERLIN. Bei Gefechten zwischen Regierungstruppen und Anhängern eines aufständischen Schiitenführers im Jemen sind in den vergangenen zwei Wochen über 120 Menschen ums Leben gekommen.

Bei den Toten handele es sich um 91 Aufständische und 32 Militärs, teilte das Innenministerium in der Hauptstadt Sanaa mit. 185 Gefolgsleute des radikalen Schiitenpredigers Hussein Badr Eddin al Huti seien festgenommen worden.

Die Unruhen waren vor knapp zwei Wochen ausgebrochen, als Sicherheitskräfte die Häuser von Anhängern Al Hutis durchsuchten. Die Regierung des Jemen wirft der Gruppe des Geistlichen vor, bewaffnete Proteste gegen die Vereinigten Staaten und Israel zu organisieren.

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