Bilanz
2000. US-Soldat stirbt im Irak

Seit Beginn des Irak-Kriegs im März 2003 sind mindestens 2000 amerikanische Soldaten ums Leben gekommen. Die Zahl der im getöteten Iraker wird auf etwa 30 000 geschätzt. Die Zustimmung für Bush in der amerikanischen Bevölkerung ist indes unverändert auf dem niedrigsten Wert seit Beginn seiner Regierungszeit.

HB WASHINGTON. Das Pentagon gab jetzt den Tod des 2000. seit Beginn des Irak-Krieges vor zweieinhalb Jahren gefallenen US-Soldaten bekannt. Der 34-jährige Stabsunteroffizier George Alexander Junior aus dem texanischen Killeen sei am Samstag in einem US-Militärkrankenhaus in San Antonio an den Verletzungen gestorben, die er am 17. Oktober im irakischen Samarra erlitten habe. Seit der Irak-Krieg im März 2003 begann, sind außerdem mehr als 15.000 US-Soldaten verwundet worden.

Mit der Überschreitung der 2000-Opfer-Grenze dürfte sich der Druck auf US-Präsident George W. Bush weiter erhöhen. In der Bevölkerung sinkt die Unterstützung für die US-geführte Invasion. „Dieser Krieg wird noch weitere Opfer erfordern, mehr Zeit und mehr Entschlossenheit“, hatte Bush am Dienstag erklärt. „Die Terroristen sind der brutalste Feind, dem wir je gegenüberstanden“. Er lobte die am Dienstag bestätigte Annahme der irakischen Verfassung durch das Volk als ermutigenden Fortschritt des Landes in Richtung Demokratie.

Im August hatte Bush erklärt, um jeden Gefallenen zu trauern. Die Soldaten aus dem Irak abzuziehen, würde jedoch ein schreckliches Signal an die Aufständischen senden. Trotz der steigenden Zahl von Todesopfern seien die amerikanischen Soldaten entschlossen, den Einsatz weiterzuführen, sagt der Kommandeur der US-Truppen in Bagdad, Generalmajor William Webster. „Wenn Sie mit den jungen Soldaten da draußen sprechen, die den Kampf ausfechten, dann wollen sie, dass wir diese Mission zu Ende führen.“

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