Bildung einer Notfallregieung
Mario Monti genießt großen Rückhalt

Mario Monti hat die wichtigen politischen und sozialen Kräfte des Landes hinter sich versammelt. Am Mittwoch will er seine Pläne dem Staatspräsidenten vorstellen. Die Zeit drängt, da das Vertrauen der Märkte schwindet.
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RomDer designierte italienische Ministerpräsident Mario Monti hat bei den Gesprächen über die Bildung einer Regierung am Dienstag eine Einigung mit den führenden politischen Kräften des Landes erzielt. Am (morgigen) Mittwoch will er sein Kabinett und sein Regierungsprogramm vorstellen. Bei Sondierungsgesprächen mit Fraktionsspitzen, Gewerkschaftsführern und Vertretern von Jugendgruppen am Montag und Dienstag versicherte sich der 68-Jährige breiter Unterstützung für sein politisches Konzept.

„Monti hat uns gesagt, er habe eine Einigung mit den wichtigsten politischen Kräften erzielt“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft CISL, Raffaele Bonanni. „Er verfügt über eine solide Mehrheit im Parlament und wird bald eine Liste seiner Minister vorlegen.“ Montis Kabinett muss noch eine Vertrauensabstimmung in beiden Parlamentskammern gewinnen, bevor es dann offiziell die Regierungsgeschäfte aufnehmen kann. Mit der Abstimmung wird noch in dieser Woche gerechnet.

Er sei von Italien Fähigkeit überzeugt, die schwierige Phase in der Geschichte des Landes zu überwinden, erklärte Monti. „Ich bin beeindruckt vom Verantwortungsgefühl und dem Willen, soziales Wachstum zu unterstützen“, sagte der designierte Regierungschef nach den Gesprächen am Dienstag. „Jeder hat konkrete Vorschläge für Opfer gemacht, um ein positives Ergebnis zu erzielen.“

Unterstützung wurde Monti auch vonseiten der Wirtschaft signalisiert. „Wir unterstützen die Bildung dieser Regierung, denn sie ist unsere letzte Chance, Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen“, sagte die Vorsitzende des Unternehmerverbands Confindustria, Emma Marcegaglia.

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  • man sollte alles iegbdwie v´bekritteln.
    np
    Mario Monti genießt großen Rückhalt.
    und gut ists.

    ihn als einen Genießer zu betrachten wäre nicht nur unfein:
    das wäre eine noch größere Riesensauerei.

  • Nach dem ersten Satz "Mario Monti hat die wichtigen politischen und sozialen Kräfte des Landes hinter sich versammelt" habe ich mit Lesen aufgehört. War der Autor schon mal in Italien? Würde er/sie eine Schlagzeile "Angela Merkel hat die wichtigen politischen und sozialen Kräfte des Landes hinter sich versammelt" unters belustigte Volk werfen wollen?

  • Ich glaube kaum, das es die FDP bei der nächsten Bundestagswahl über 2% schafft. Die haben sich mit dem letzten Parteitag ins Land der Träume verabschiedet.

    Fairerweise muss man in Italien einräumen, das es nach Berlusconi eigentlich kaum möglich ist das es nicht besser wird.

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