Birma
Uno fordert sofortige Freilassung der Oppositionellen

Die Uno hat sich in den Konflikt in Birma eingeschaltet. Der Sondergesandte bezeichnete die Lage als „äußerst besorgniserregend" und forderte die Regierung auf, die jüngst festgenommenen Kritiker wieder freizulassen.

HB BANGKOK. Der UN-Sondergesandte Ibrahim Gambari hat die birmanische Regierung zur sofortigen Freilassung aller festgenommenen Oppositionellen aufgerufen. Die Berichte über die jüngsten Inhaftierungen seien „äußerst besorgniserregend“, sagte Gambari am Montag in Bangkok. Er traf dort mit thailändischen Regierungsvertretern zusammen, um über die Lage in Birma zu beraten, wo am Samstag nach Angaben von Amnesty International vier prominente Oppositionelle festgenommen wurden.

Gambaris Besuch in Thailand markierte den Beginn einer neuen Pendeldiplomatie, um den tiefen Graben zwischen Regierung und Opposition in Birma zu überbrücken. Weitere Stationen seiner Reise sind Malaysia, Indonesien, Indien, China und Japan. Danach will Gambari nach Birma selbst reisen, wo er bereits Anfang des Monats mit Vertretern der Junta zusammengetroffen war.

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