Bis Ende 2011
Ahmadinedschad will erstes Atomkraftwerk hochfahren

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat angekündigt, bis Ende 2011 das erste Atomkraftwerk seines Landes komplett hochzufahren. Moskau versucht unterdessen weiter, Teheran zu Gesprächen zu bewegen.
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Moskau„Das Kernkraftwerk in Buschehr ist bereits fertig, und bis Ende dieses Jahres wird es seinen Betrieb aufnehmen“, sagte Ahmadinedschad in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit dem englischsprachigen Fernsehsender Russia Today. Er selbst sehe nach einem Gespräch mit Kremlchef Dmitri Medwedew keine Hindernisse mehr für die immer wieder verschobene Inbetriebnahme des mit russischer Hilfe gebauten Kraftwerks.

In Teheran wird an diesem Montag der russische Sicherheitsratschef Nikolai Patruschew zu Atomgesprächen erwartet. Moskau versucht, Teheran zur Wiederaufnahme der internationalen Gespräche über sein Atomprogramm zu bewegen. An diesem Dienstag und Mittwoch wird der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi in Russland zu einem Besuch erwartet.

Ahmadinedschad wies in dem Interview erneut Vorwürfe zurück, er strebe nach Atomwaffen. Die Religion Islam verbiete solche Massenvernichtungswaffen. Nuklearwaffen würden nicht helfen bei der Lösung internationaler Probleme, betonte Ahmadinedschad.

Der Iran beharrt auf seinem Recht der Urananreicherung für friedliche Zwecke; nicht nur der Westen vermutet jedoch dahinter ein Streben nach Atomwaffen. Mehrere Gesprächsrunden mit Russland, den USA, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland brachten keine Einigung. Die letzte fand im Januar in Istanbul statt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bis Ende 2011: Ahmadinedschad will erstes Atomkraftwerk hochfahren"

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  • Für eine "schmutzige Bombe " wird das Radioaktive Material das in diesem Atomkraftwerk "abfällt" sicher reichen .
    Al Qaida wird ein dankender Abnehmer sein !

  • Die Obama-Administration klagt öfentlich an: Iran soll einen geheimen Pakt mit El Kaida geschlossen haben, um Geld und Kaempfer aus dem Nahen Osten nach Afghanistan und Pakistan zu schleusen. Dabei kann sich die El Kaida offenbar eines offenen und unterstuetzenden Netzwerks erfreuen, das vom Iran ausgeht bzw. ueber den Iran verlaeuft, und eine geschuetzte Logistik und Rueckzugsgebiet fuer ihre Terroraktivitaeten an die ‘Frontlinien’ ermoeglicht.



    von Ulrich : Becker, Jerusalem

    http://haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=6032

  • Al Qaida will Todesgift Rizin herstellen

    http://www.rp-online.de/public/comments/index/aktuelles/politik/ausland/1018382

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