Bis Oktober wieder trocken
Hoffnung in New Orleans

Knapp zwei Wochen nach der Hurrikankatastrophe in den US-Südstaaten gibt es erste Hoffnungsschimmer: Die Behörden in New Orleans gehen von deutlich weniger Toten aus als befürchtet, und auch das Abpumpen des verseuchten Wassers geht schneller voran.

HB NEW ORLEANS/WASHINGTON. Nach Informationen des Nachrichtensenders CNN rechnen die Experten damit, dass die überschwemmte Stadt bis Oktober trocken gelegt werden kann. Ursprünglich hatten die Behörden erklärt, es werde 80 Tage dauern, das mit Bakterien und Chemikalien verseuchte Wasser abzupumpen. Verstärkung bei dieser Aufgabe erhalten die Amerikaner vom Technischen Hilfswerk (THW) mit deren Spezialpumpen. Die 90 THW- Helfer und 4 Mitglieder der Johanniter Unfallhilfe bereiteten sich am Samstag in New Orleans auf ihren Einsatz vor. Sie sollen mit besonders leistungsstarken Pumpen und Lastwagen bei der Trockenlegung der Stadt helfen. Die Leitung rechnete damit, dass die Pumpen an diesem Sonntag eingesetzt werden.

Unterdessen trat der neue Chefkoordinator der Hurrikanhilfe, Vizeadmiral Thad Allen, sein Amt an. Er übernahm am Freitag den Posten von dem umstrittenen Leiter der Behörde für Katastrophenmanagement (FEMA), Michael Brown, der nach Washington zurückkehrte, wo er die Behörde weiter leiten soll. Allen gilt als erfahrener Krisenmanager und soll die Hilfe vor Ort koordinieren. Unklar war, ob der Austausch an der Spitze der Hurrikanhilfe vor Ort Kritiker beruhigen wird. Mehrere demokratische Politiker forderten die Absetzung Browns als FEMA-Direktor.

Seite 1:

Hoffnung in New Orleans

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%