Bis zum 16 Januar
Reiseveranstalter verlängern nach Beben Frist für Umbuchen

Die führenden deutschen Reiseveranstalter haben angesichts der gravierenden Schäden durch die Erdbeben-Katastrophe in Südasien die Frist für kostenlose Umbuchungen verlängert.

HB FRANKFURT/HANNOVER. Urlauber könnten jetzt Reisen nach Sri Lanka und ins thailändische Phuket bis zum Abflugtermin 16. Januar kostenlos umbuchen, teilten Sprecher von Tui und Thomas Cook am Montag mit. Bereits am Sonntag hatten die meisten deutschen Reiseveranstalter sämtliche Urlaubsflüge bis zum Jahresende in die betroffene Region gestrichen und die Reisen storniert oder umgebucht.

Auf den Malediven südwestlich von Indien rechnen die Veranstalter damit, dass sich bereits binnen weniger Tage die Lage normalisiert. Dort könne voraussichtlich bereits wieder nach dem Jahreswechsel Urlaub gemacht werden, sagte ein Tui-Sprecher. Auf Sri Lanka und in Phuket seien die Schäden ungleich größer.

Seit Sonntag holen alle Reiseveranstalter nach und nach die bis zu 10 000 deutschen Touristen aus den Krisengebieten nach Hause. Von Deutschen unter den Todesopfern war auch am Montag noch nichts bekannt. In Sri Lanka wurden vier Deutsche vermisst. Bei dem schwersten Erdbeben seit 40 Jahren und der anschließenden Flutwelle wurden nach amtlichen Angaben mindestens 14 000 Menschen getötet, unter anderem in den Ländern Indien, Indonesien, Sri Lanka, Thailand und Malaysia. Auch zahlreiche Touristengebiete waren betroffen.

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