Blair: Europa an guter Zusammenarbeit interessiert
Bush will transatlantische Beziehungen durch Europareise kurz nach Vereidigung verbessern

Eines der Hauptziele der zweiten Amtszeit von US-Präsident Bush ist nach seinen Worten ein engerer Kontakt zu Europa. Die wegen der Irakpolitik abgekühlten Beziehungen wolle er gleich nach seiner Vereidigung aufleben lassen, sagte er.

HB BERLIN. US-Präsident George W. Bush hat angekündigt, sein Verhältnis zu Europa wieder aufbessern zu wollen. «In meiner zweiten Amtszeit werde ich dafür arbeiten, die transatlantischen Beziehungen mit den Staaten Europas zu vertiefen», sagte er am Freitag in Washington. Der Kontakt zwischen der US-Regierung und den Regierungen vieler europäischer Staaten war wegen der Irakpolitik der USA in den vergangenen Jahren wenig intensiv gestaltet worden.

Nach seiner Vereidigung am 20. Januar 2005 wolle er deshalb «sobald wie möglich» nach Europa reisen, sagte Bush. «Wir müssen die vereinigte Kraft und moralische Zielsetzung von Europa und Amerika darauf verwenden, wirksam Terror zu bekämpfen und Armut, Krankheit und Verzweiflung zu überwinden, um Menschenwürde und Freiheit zu befördern.»

Bush sagte, er wolle die Menschen in Europa bei seine Reise daran erinnern, «dass es der Welt - Amerika, Europa - besser geht, wenn wir zusammenarbeiten».

Großbritanniens Premier Tony Blair, der Bush derzeit besucht, versicherte als Reaktion auf die Ankündigung des US-Präsidenten, dass alle Partner in der EU an einem starken Bündnis mit den USA interessiert seien.

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