Blutbad knapp verhindert
Ein Toter bei versuchtem Terroranschlag in Moskau

Fünf Tage nach den Terroranschlägen auf ein Moskauer Rockfestival mit 16 Toten hat eine Bombenexplosion im Zentrum der russischen Hauptstadt ein Menschenleben gekostet.

HB/dpa MOSKAU. Ein Sprengstoffexperte starb am frühen Donnerstagmorgen auf der Flaniermeile Twerskaja Uliza bei dem Versuch, eine in einem Rucksack versteckte Bombe mutmaßlicher tschetschenischer Terroristen zu entschärfen.

Die Polizei hatte zuvor die Besitzerin des Rucksacks festgenommen. Die Frau aus Tschetschenien gestand ihre Absicht ein, ein voll besetztes Restaurant in die Luft zu sprengen. Die Selbstmord-Attentäterinnen auf dem Rockfestival am Samstag waren nach Polizeiangaben ebenfalls Frauen aus Tschetschenien gewesen.

Die Besucher des Vergnügungsviertels in Kreml-Nähe entgingen nach Ansicht von Experten nur knapp einem Blutbad. Eine Explosion im Restaurant hätte „Dutzende Menschenleben gekostet“, zitierte die Agentur Interfax eine nicht genannte Polizeiquelle. Der Sprengstoffexperte starb bei dem Versuch, die Bombe auf der Straße zu entschärfen.

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