Blutbad
Selbstmordanschlag im Nordirak fordert 150 Opfer

Bei dem Autobombenanschlag auf einen belebten Markt im nordirakischen Tus Churmato sind vermutlich sehr viel mehr Menschen getötet worden, als bislang angenommen. Die örtlichen Behörden befürchteten am Sonntag, dass bei dem Attentat am Vortag bis zu 150 Menschen ums Leben gekommen sein könnten.

HB BAGDAD. Die Zahl 130 könne bereits bestätigt werden, erklärten die Polizei und der Bürgermeister des Ortes. 20 weitere Menschen würden aber noch vermisst - und es sei davon auszugehen, dass auch sie umgekommen seien, fügte die Polizei hinzu. Zudem seien 50 kleinere Geschäfte und ebenso viele Häuser durch die Explosion zerstört worden. Zuletzt waren die Behörden von etwas mehr als 100 Toten ausgegangen.

Sollte sich die Zahl 150 bestätigen, wäre der Anschlag von Tus Churmato einer der folgenschwersten seit Einmarsch der US-geführten Truppen im Irak im Jahr 2003.

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