Blutige Tage im Irak
Mehrere Opfer nach Anschlag in Bagdad

Eine heftige Bombenexplosion in der irakischen Hauptstadt Bagdad hat am Mittwochmorgen mehrere irakische Opfer gefordert. Nach Angaben des US-Militärs detonierte in der Nähe eines Kontrollpunkts auf der Straße zum internationalen Flughafen eine Autobombe.

HB BAGDAD. Genaue Opferzahlen lagen zunächst nicht vor. Unterdessen flog das US-Militär erneut Luftangriffe auf die westirakische Aufständischen-Hochburg Falludscha.

In Bagdad wurde der Direktor einer Ölfirma ermordet. Er sei in der Nähe seines Hauses niedergestreckt wurden, hieß es nach Angaben aus dem Ölministerium. Als Täter wurden „Terroristen“ vermutet. Nach Angaben des arabischen Fernsehsenders Al-Dschasira sind im Irak fünf Ausländer entführt worden. Ein Amerikaner libanesischer Herkunft sei in Bagdad verschleppt worden. Unter Berufung auf die jordanische Regierung meldete der Sender zudem die Entführung von vier Jordaniern im Irak.

Die Entführer der Britin Margaret Hassan wollen nach einem Bericht des Senders ihre Geisel an die Gruppe des jordanischen Terroristen Abu Mussab al-Sarkawi übergeben. Die Leiterin des Irak-Büros der Hilfsorganisation Care wurde am 19. Oktober in Bagdad entführt.

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