Blutiger Militäreinsatz
Uno-Bericht wirft Israel Rechtsbruch vor

"Völlig unnötige und unglaubliche Gewalt" wirft ein Uno-Bericht Israel und seinen Soldaten vor. Gemeint ist der blutige Einsatz einer israelischen Eliteeinheit auf einem türkischen Schiff im Mai. Die Beziehung zwischen Israel und der Türkei sind immer noch angespannt.
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HB NEW YORK. Israel hat nach Ansicht von UN - Ermittlern beim blutigen Militäreinsatz gegen eine Hilfsflotte für den Gazastreifen gegen internationales Recht verstoßen. Darüber hinaus warfen die UN-Experten Israel nach dem Tod von neun pro- palästinensischen Aktivisten schwere Menschenrechtsverletzungen vor.

Das unverhältnismäßige Vorgehen habe ein Maß an völlig unnötiger und unglaublicher Gewalt demonstriert, heißt es in einem am Mittwoch in New York veröffentlichten Bericht des UN - Menschenrechtsrates.

Der Einsatz eines israelischen Elitekommandos gegen das türkische Schiff "Mavi Marmara" am 31. Mai hatte zu einer tiefen Krise zwischen der Türkei und Israel geführt. Acht der neun getöteten pro- palästinensischen Aktivisten waren türkische Staatsbürger.

Dementsprechend fielen die Reaktionen aus Israel und der Türkei völlig gegensätzlich aus. Das israelische Außenministerium wies den Bericht als parteiisch und einseitig zurück. Jede weitere Behandlung mit diesem Problem sei überflüssig und unproduktiv.

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