Bombenterror
Erneut tödliche Anschläge in Algerien

Algeriens Bevölkerung in Angst: Nach einem Selbstmordanschlag vor einer Polizeischule am Dienstag, bei dem 43 Menschen ums Leben kamen, haben erneut schwere Explosionen das Land erschüttert. Bei zwei Bombenanschlägen am Mittwoch sind mindestens elf Menschen getötet worden.

HB ALGIER. Weitere 31 Menschen wurden verletzt, wie die algerische Nachrichtenagentur APS unter Berufung auf das Innenministerium meldete. Demnach detonierten die Sprengsätze in Bouira rund 150 Kilometer östlich der Hauptstadt Algier. Am Dienstag waren bei einem Selbstmordanschlag auf eine Polizeischule östlich von Algier 43 Menschen getötet worden.

Die erste Autobombe ging den Berichten zufolge gegen 07.00 Uhr MESZ in einer militärischen Einrichtung hoch. Der zweite Sprengsatz sei 15 Minuten später vor einem Hotel detoniert. Getroffen wurde ein vorbeifahrender Bus, der Bauarbeiter zur Arbeit brachte. In dem Bus habe es die meisten Opfer gegeben, meldete APS. Alle Toten seien Zivilisten. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand.

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