Diskussion: Kommentare zu: Draghi und Rousseff warnen vor Europas Sparkurs

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 27.01.2012, 16:20 UhrStubi

    Draghi moechte drucken und drucken. Er spricht von Schrumpfung. Ich sehe da auch Schrumpfung, aber unter seiner Schaedeldecke. Obwohl dies unhoeflich ist, kann man es nicht mehr anders formulieren. Man koennte jemanden Milliarden in die Hand geben, aber er wuerde nie Google, IBM, Apple oder was auch immer schaffen. Er wuerde es sehr wahrscheinlich einfach verschwenden.

    Aus meiner Sicht ist es mehr als ueberfaellig, dass dieser naive Draghi wieder nach Italien geschickt wird. Der Typ versteht nicht mal die Grundsaetze der Wirtschaft.

    • 27.01.2012, 18:24 Uhrhardy

      @stubi

      Leider können Sie ja den Job von Draghi nicht übernehmen, zu wenig Zeit, schließlich läuft ja gerade das Dschungelcamp - aus dem Sie wahrscheinlich auch Ihre "Erkenntnisse" beziehen ...

    • 27.01.2012, 18:25 UhrAnonymer Benutzer: Idiots_for_Eurobombs

      Graf Dracula ist nicht naiv, sondern mit allen Wassern gewaschen. Aber der Autor des Artikels ist es. Und unwissend dazu, wenn er meint, die Kapitalflutung der Banken führe dazu, dass deren Kreditvergabe steigt. Ne, die Kohle wird primär in gutverzinste Kurzanleihen gesteckt, was wiederum die Politiker davor bewahrt, unliebsame Sparprogramme durchzusetzen. Durch die angebliche Lösung des Problems wird also selbiges nur vergrößert statt behoben.

    • 27.01.2012, 19:19 UhrAnonymer Benutzer: Oldi

      @stubi, sie sollten Hardy ernst nehmen, schließlich scheint er ausreichend Dschungelcamp-Erkenntnisse zu besitzen.

    • 27.01.2012, 19:51 UhrAnonymer Benutzer: crash

      @Oldi
      "@stubi, sie sollten Hardy ernst nehmen, schließlich scheint er ausreichend Dschungelcamp-Erkenntnisse zu besitzen."

      Ich glaube, nicht einmal das - der ist einfach nur überheblich.

    • 27.01.2012, 20:25 Uhrhardy

      @crash

      "der ist einfach nur überheblich."

      Yep

      Aber dazu gehört angesichts des geradezu unterirdischen Niveaus, auf dem hier jeder seinen Müll ins Forum erbricht, nun wirklich nicht viel.

      Hier ist selbst der Einäugige König der Welt.

  • 27.01.2012, 16:46 UhrBuerge-r

    "„Viele der betroffenen Länder wachsen nicht", sagte Draghi in Davos. "

    Und so ein Quacksalber, der (organisches) echtes Wachstum nicht von gedopt-inflationärem Aufblasen unterscheiden kann, ist nun die Stabilität meiner Rente anvertraut. Ein Fest soll es geben an dem Tag an dem er samt seiner Betrugsbank abtritt.

    Auf die Idee, dass genug Geld da ist, nur eben -aufgrund von Demokratiedefiziten in der Wirtschaft- merkwürdig verteilt, kommt er nicht und druckt und druckt und druckt lieber bis die Falschgeldpressen glühen. Man sollte den Typ Mr. Drucki nennen.

    • 28.01.2012, 03:34 UhrAnonymer Benutzer: Pinin

      Natürlich weiß der Draghi das, aber es geht ihm doch nur darum die Clique seiner Elite-Spezis und der ihm nahestehenden Lobbyisten zu begünstigen. Und die macht seiner Freunde zu festigen, seiner italienischen Freunde und seiner Banker-Freunde.

      Darum liegt ihm auch nicht an echten Strukturreformen.

  • 27.01.2012, 16:48 Uhrpretaro

    Wir brauchen keinen Dragi und noch viel weniger den Euro. Die Krise kann am besten bewältigt werden, wenn jedes Land seine eigene Währung hat und so den Import und Export selber kontrollieren kann. Dadurch wäre dann sparen und investieren möglich. Im anderen Fall siehe Griechenland, würde sich Griechenland mit dem deutschen Sparprogrammen Kaput sparen. So einfach ist das. - Weg mit dem Wahnsinn, weg mit dem Euro und jedem Land die eigene Freiheit lassen. Bestes Beispiel, Schweden. -Schweden hatte nach fünf Jahren seine Pleite überwunden und die Wirtschaft lief wie geschmiert, mit dem deutschen Sparprogramm und dem Euro, hätte es Schweden nie geschafft. Oder Bremen und Saarland, die nach wie vor am Tropf hängen. Während New York aus seiner Pleite ohne Hilfen aus dem Bankrott vor 20 Jahren kam. Dank Präsident Carter der gegen eine Hilfe für New York war. New York schaffte es wie Schweden in nur fünf Jahren. Japan setzte auf Subventionen und Geldrucken, wie Europa und Amerika und ist seit 20 Jahren noch immer nicht aus der Krise. Ich verstehe einfach nicht, diese maßlose Dummheit und Machtbesessenheit dieser Politiker, die aus der Geschichte nicht lernen wollen.

    • 27.01.2012, 22:43 Uhrberndengesser

      Bekommen dann Bremen und das Saarland auch wieder eine eigene Währung? Und Berlin und Rostock und Kleinkleckersdorf?
      Zurück zum Tauschhandel!
      Wenn hier schon postuliert wird, man solle aus der Geschichte lernen, dann sollte man sich die Geschcihte des deutschen Wohlstands seit der Entstehung des deutschen Zollvereins ansehen: genau die Einheitswährung unterschiedlich starker Kleinstgebilde hat unter dem Zeichen ständiger Veränderungen der Stärkeverhältnisse die deutsche Wirtschaftsstärke bewirkt!
      Und es ist halt leider richtig, dass Schulden nicht nur negativ bewertet werden dürfen: produktive Schulden, mit denen ein Mehrwert geschaffen wird (z.B. Investitionsprogramme) sind sinnvoll! Nur konsumtive Schulden (wie das deutsche Pensionssystem) sind negativ!
      Oder wie viele Unternehmen haben positive Entwicklungen alleine mit Eigenkapital geschafft?

  • Video

Politik Bundestag stärkt Organspende

Krankenversichterte ab 16 Jahren werden in Zukunft häufiger gefragt, ob sie Organspender werden wollen. Dieses Gesetz hat der Bundestag mit großer Mehrheit verabschiedet - und noch einige weitere Entscheidungen gefällt.

  • Die aktuellen Top-Themen
Kontrolle weiter abgelehnt: Iran plant Bau eines neuen Atomkraftwerks

Iran plant Bau eines neuen Atomkraftwerks

Der Iran bleibt beim Atomprogramm stur: Kontrolleuren wird nach wie vor der Zugang zu den Anlagen verweigert - gleichzeitig kündigte die Regierung nun den Bau eines neuen Kernkraftwerks an. Streit ist vorprogrammiert.

Umfragewerte: Union sinkt in der Wählergunst auf 32 Prozent

Union sinkt in der Wählergunst auf 32 Prozent

Ganze drei Prozent verliert die Union in einer aktuellen Umfrage. Mit nur 32 Prozent Zustimmung muss Merkels Partei sogar aufpassen, nicht von der SPD eingeholt zu werden. Doch aus der Partei kommen optimistische Töne.

Wird Strom teurer?: Koalition sorgt sich um Kosten der Energiewende

Koalition sorgt sich um Kosten der Energiewende

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier will mehr Tempo bei der Energiewende. Es ist eine Herkulesaufgabe. Nun drohen auch noch die Kosten auszuufern. Ein Zurück zur Atomkraft soll es aber nicht geben.

Global Reporting Krieg gegen Krankenhäuser

An einem Sonntagmorgen im Sommer 2011 wollte der 21-jährige Syrer Khaled al-Hamedh Medikamente für seinen kleinen Bruder besorgen. Khaled machte sich auf den Weg zu einem Krankenhaus in seiner Heimatstadt Hama. Die Apotheken in Hama waren... Von Jan Dirk Herbermann. Mehr…

Handelsblog Feuert die Dicke Bertha in die falsche Richtung?

Ein Kernproblem im Euro-Raum ist, dass es in den Krisenstaaten einen gefährlichen Link gibt zwischen dem Bankensystem und den Staatsfinanzen dieser Länder. Geldinstitute in Griechenland, Spanien, Irland und anderen Ländern stehen mit dem... Von Olaf Storbeck. Mehr…

  • Konjunkturtermine
Konjunkturtermine: Wochenvorschau

Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse und Indikatoren in Europa und International