Brexit-Grundsatzrede
May will offenbar den EU-Binnenmarkt verlassen

Kurz vor Theresa Mays Grundsatzrede zum Brexit sickern wesentliche Punkte durch. So steht die Kontrolle über britische Grenzen weit oben auf ihrer Agenda. Kanzlerin Merkel kündigt einen harten Kampf um offene Märkte an.
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LondonDie britische Premierministerin Theresa May wird sich laut einem Medienbericht bei ihrer Grundsatzrede zum Brexit am Dienstag zum Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion bekennen. Dies gehöre zu den wichtigsten zwölf Verhandlungszielen, die May in ihrer Rede darlegen werde, berichtet der britische „Telegraph“.

Die Märkte ließen sich am Dienstag vorbörslich erst einmal nichts anmerken, das britische Pfund verlor gegenüber dem Euro nur minimal. Offenbar war die Erwartungshaltung zu Mays Ankündigung bereits im Kurssturz vom Montag eingepreist. Das Pfund hatte am Vortag den tiefsten Stand seit drei Monaten erreicht, seit dem Votum im vergangenen Sommer hat die Währung massiv an Stärke eingebüßt.

Es werde keine Teil-Mitgliedschaft in der EU noch sonstige Konstrukte geben, die Großbritannien „halb drinnen“ oder „halb draußen“ ließen, schrieb das Blatt unter Berufung auf Mays Redetext. „Wir wollen eine neue und gleichberechtigte Partnerschaft – zwischen einem unabhängigen, selbstregierten, globalen Großbritannien und unseren Freunden und Verbündeten in der EU.“ Eines der zentralen Themen vom Mays Brexit-Strategie werde sein, die Kontrolle über die britischen Grenzen zurückzugewinnen.

Sie wünsche sich, dass Großbritannien ein „Magnet für internationale Talente“ und eine „großartige globale Handelsnation“ sei, heißt es weiter in den Auszügen. May werde aber auch betonen, dass es im britischen Interesse sei, dass die EU erfolgreich bleibe. Details zu den Vorstellungen Mays über die künftigen Handelsbeziehungen mit der EU waren in den Auszügen aus dem Redetext nicht enthalten.

Finanzminister Philip Hammond hatte gesagt, sollte es keine Einigung mit der EU über einen Zugang zum gemeinsamen Markt geben, könnte das Land sein Wirtschaftsmodell überdenken. Diese Äußerungen wurden als Warnung interpretiert, Großbritannien könnte Unternehmenssteuern als Druckmittel bei den Brexit-Verhandlungen einsetzen.

Bislang hat sich May kaum dazu geäußert, welches Abkommen sie mit der EU anstrebt. Die „Sunday Times“ hatte berichtet, May wolle einen „klaren und harten“ Brexit, wozu der Austritt aus dem gemeinsamen Markt und der Zollunion gehören würde. Die Aussicht auf einen „harten Brexit“ sorgt an den Börsen für Verunsicherung und drückte den Kurs des Pfund auf den niedrigsten Stand seit dreieinhalb Monaten.

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  • EU ist nicht gescheitert. Gescheitert sind nur die Totengräber der EU, wie Frau Merkel, Hr. Schulz und Hr. Juncker. Entscheidungen allein im Keller und gegen die EU-Bürger. Wer in der EU wil eine kriminelle EU und einen Islamischen Staat, außer Frau Merkel mit dem Ziel Deutschland zu schaden?

  • Sind wir doch mal ehrlich. Deutschlands Wirtschaftswunder funktionierte ohne die EU und dem Euro. Europa war zunächst ein Großmachtsdenken der Politiker und zuletzt nur noch ihr Klammern an gutbezahlte Posten in Brüssel. Mit dem fortlaufenden Bruch der Europa betreffenden Regelungen und Gesetze wurde das Ende der Europäischen Union besiegelt. Die Rückkehr zu Vernunft und der Fürsorge für die Bürger der jeweiligen eigenen Bevölkerung ist nicht mehr aufzuhalten. Europa ist kläglich oder zum Glück gescheitert. Jeder kehrt wieder vor seiner eigenen Tür und das ist gut so, denn es wird den Frieden erhalten.

  • Hab ja selbst Briten im Freundeskreis, denen gehts nicht schlecht, besser als den meißten deutschen Normalbürgern, die tun halt was für ihre Leute, anders als hier in Merkeldeutschland.
    Wer interesse hat, darf sich gerne einmal die Vermögensverhältnisse in England oder anderen Ländern wie Österreich im Gegensatz zu Deutschland anschauen, da wird klar das der deutsche von der EU nur als Melkkuh gehalten wurde und wird.

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