Britische Marine
Toter nach Schießerei auf Atom-U-Boot

Bei einer Schießerei auf einem britischen Atom-U-Boot ist ein Matrose ums Leben gekommen, ein weiterer wurde lebensgefährlich verletzt. Einen terroristischen Hintergrund konnte die Polizei allerdings ausschließen.
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London

Bei einer Schießerei auf einem atomgetriebenen U-Boot der britischen Marine ist am Freitag ein Matrose getötet worden. Ein zweiter sei lebensgefährlich verletzt, teilte die Polizei mit. Ein Mann sei festgenommen worden. Ein terroristischer Hintergrund könne ausgeschlossen werden. Auch eine Bedrohung für die Öffentlichkeit gebe es nicht.

Sowohl bei dem festgenommenen Mann als auch bei den beiden Opfern handle es sich um Matrosen der britischen Marine, erklärte das Verteidigungsministerium. Näheres werde man erst sagen, wenn die Angehörigen informiert seien.

Zu den Hintergründen der Tat war zunächst nichts bekannt. Das U-Boot lag im Rahmen eines fünftägigen Besuchs im Hafen von Southampton. Die Umgebung wurde weitgehend abgesperrt.

Das U-Boot ist das derzeit größte und neueste seiner Art des britischen Militärs. Im vergangenen Oktober war es in Schottland auf eine Kiesbank aufgelaufen. Die "Astute" gilt als Späher-U-Boot. Sie hat einen Reaktorantrieb, aber keine Atomwaffen an Bord.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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